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Mark Monitor, ein Unternehmen, das sich dem Schutz von Markenrechten im Internet widmet, hat eine Studie zum Thema Online-Piraterie veröffentlicht. In dieser Studie wurde nach Angaben der Autoren festgestellt, dass die Piraterie mit digitalen Downloads im Internet sehr viel populärer ist als der Handel mit gefälschten Waren. Gleichzeitig will die Studie ermittelt haben, dass drei Web Sites mit direktem Download wie namentlich Rapidshare, Megaupload und Megavideo sogar noch mehr Datenverkehr auf sich lenken als Websites, die auf Bit Torrent-Tracker verweisen.

Das Unternehmen, das in einer Pressemitteilung über die Studie informiert, lässt angesichts der beschriebenen Methodik kaum Zweifel aufkommen, auf welcher Seite es steht. Da sich die Kunden des Markenschützers überwiegend aus dem Kreis der Markenunternehmen und der Unterhaltungsindustrie rekrutieren, bezieht Mark Monitor auch die Positionen dieser Unternehmen. Dazu zählt beispielsweise, dass man hinsichtlich solcher Sites wie Rapidshare oder auch bezüglich des P2P-Tauschs der Überzeugung ist, dass es dort quasi ausschließlich um die illegale Nutzung und um die Verletzung von Schutzansprüchen geht.

Entsprechend übernimmt der Verband der Hollywood-Studios dankbar die Ergebnisse des Dienstleisters und verlangt ein Einschreiten der US-Gesetzgeber, um die kleine Zahl "schurkischer Websites" zu bekämpfen, die Milliarden von Besuchern zum Zweck des Downloads gestohlener Inhalte anlocken.

Damit dürfte Mark Monitor das gewünschte Ziel der PR-Studie zwar erreicht haben. Doch vermutlich hat man nicht damit gerechnet, dass diese Studie einen Bumerang-Effekt entwickelt. Rapidshare jedenfalls sieht sich durch die Studie grob falsch dargestellt und verunglimpft. Man will nicht als Website für digitale Piraterie dargestellt werden und erwägt nun die Klage gegen den Urhheber der Studie.

Doch ob diese Klage in den USA angeraten ist, ist eine andere Frage. Denn nicht nur MPAA und Mark Monitor teilen die Auffassung, dass Rapidshare die Piraterie fördert. Sogar der US-Kongress hat im Mai vergangenen Jahres Rapidshare als eine der sechs übelsten Piraten-Websites weltweit bezeichnet. Damit wäre wohl auch ein US-Gericht schnell von der Richtigkeit der Behauptung überzeugt.

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