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18. Januar 2011
Posted in Internet News
Der Business Insider meint, dass das Verhältnis zwischen Facebook und Goldman Sachs nach dem Bekanntwerden der letzten Investitionsrunde angespannt ist. Es gäbe jetzt durchaus Zweifel, ob der Finanzdienstleister bei einem potentiellen Börsengang Facebooks noch als Emissionshelfer in Frage kommt. Wobei bis jetzt nicht klar ist, wie es zu der schrägen Entwicklung der letzten Tage kommen könnte.
Als "schräg" muss man es bezeichnen, was sich in den letzten beiden Wochen ereignet hat. Erst wird über unbekannte Kanäle die Botschaft verbreitet, dass Goldman Sachs fast eine halbe Milliarde Dollar in Facebook investieren wird und gleichzeitig 1,5 Milliarden Dollar bei weiteren Investoren einwerben soll. Ein mittelfristig geplanter Börsengang soll von der Investment Bank begleitet werden.
Dann werden schnell Zweifel laut, ob das Geschäft mit den Regeln der US-Börsenaufsicht SEC in Einklang steht. Nicht nur, weil die von Goldman Sachs verschickten Werbeschreiben frappant an die Mails nigerianischer Betrüger erinnern. Problematisch scheint auch, dass die Zahl der Investoren in dieser neuen Runde die gesetzlich definierte Grenze von 500 Anteilseignern überschreiten könnte. Ab 500 Eignern muss auch ein "privat gehaltenes" Unternehmen seine Bilanzen offenlegen.
Von daher wirkt es etwas unlauter, wenn es dann heißt, dass Goldman Sachs die Einlagen aller Investoren in einem SPV (Special Purpose Vehicle) bündelt und somit nur ein einziger neuer Teilhaber hinzukommt. Doch das erweist sich schon im nächsten Schritt wieder als Fehlschluss, denn Facebook bestätigt, in diesem Jahr die Zahl von 500 Anteilseignern zu erreichen. Ab April kommendem Jahres will man daher fristgerecht und in Übereinstimmung mit den SEC-Regeln die Bilanzen offenlegen, als sei man ein börsennotiertes Unternehmen. Der SPV-Trick wäre demnach überflüssig und noch dazu rechtswidrig.
Nichtsdestotrotz entscheidet Goldman Sachs dann aber, dass es zu viel Berichterstattung über die Finanzierungsrunde gibt, und dass daher Facebook-Anteile nur an nicht-amerikanische Kunden verkauft werden. Ganz so, als ob der geplante Verkauf von Anteilen doch rechtswidrig sein könnte.
Dass es in dieser Situation im Verhältnis zwischen beiden Seiten kriselt, scheint nachvollziehbar. Auch wenn wie gesagt nicht klar ist, wer genau die Schuld am Zustandekommen dieses Fiaskos trägt.
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