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Nachdem die norwegische Zeitung Aftenposten aus ihrem eigenen Wikileaks-Fundus über das europäische Galileo-Projekt berichtet hat, muss ein Top-Manager des deutschen Unternehmens OHB-System AG gehen. Das Unternehmen teilt mit, dass der Aufsichtsrat den Vorstandsvorsitzenden Berry Smutny mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt hat.

In den Cables, die von der Aftenposten im Volltext veröffentlicht wurden, geht es in erster Linie um einen Besuch Smutnys in der US-Botschaft, bei dem über das Satelliten-Projekt Galileo gesprochen wurde. Dass dieses Treffen stattfand, bestreitet Smutny nicht, wohl aber die Äußerungen, die ihm laut den Gesprächsprotokollen zugesprochen werden. Laut den Cables soll Smutny das Galileo-Projekt als Verschwendung von Steuergeldern bezeichnet haben, als insgesamt unnützes Vorhaben, das die vom amerikanischen GPS gelieferten Dienste ohne wirklichen Vorteil für die EU kopiert.

Es handelt sich demnach um eine Art Prestige-Objekt, das vor allem von Frankreich vorangetrieben wird. Dies einerseits, um in den Besitz des geistigen Eigentums der beteiligten deutschen Firmen zu kommen. Andererseits, um in militärischen Angelegenheiten (z.B. Raketen-Leitsysteme) von den USA abhängig zu sein. Wobei Smutney auch gesagt haben soll, dass ironischerweise einige Raketen Frankreichs auf das Ziel Berlin gerichtet seien.

Smutney bestreitet diese und andere Äußerungen und gibt an, ein Befürworter des Galileo-Projektes gewesen zu sein. Was man vom CEO eines Unternehmens, das einen Großteil der benötigten Satelliten produzieren soll auch erwarten sollte. Dennoch scheint der Aufsichtsrat kein Vertrauen mehr in ihn zu setzen.

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