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21. Januar 2011
Posted in Internet News
Das Medien-Blog ReadWriteWeb fasst einige interessante Beobachtungen aus dem Zusammenspiel zwischen Fernsehnutzung und sozialen Netzwerken zusammen. Man könnte aus diesen Informationssplittern fast schon den Schluss ziehen, dass Anwender sich nicht mit ihren Peers über das Fernsehprogramm unterhalten wollen. Wohl aber sind sind sie bereit, mit den Schauspielern und Zuschauern laufender Sendungen zu kommunizieren.
Diese Erfahrung macht Twitter mit der Fernsehsendung "Glee" (Wikipedia), bei der die Darsteller angeblich während der Sendung selbst twittern. Wie Twitter CEO Dick Costolo auf der CES dem Publikum erklärte, sind es natürlich nicht die Darsteller, die in Echtzeit während der Sendung Kommentare schreiben. Die Sendungen sind selbstverständlich aufgezeichnet und Fox als ausstrahlender Sendung bezahlt Twitter-Statisten, die für diese Parallel-Show zuständig sind. Und die Zuschauer nehmen dieses Angebot dankbar an.
Sobald die Show beginnt, werden die Tweets der Darsteller tausendfach retweetet und die Zuschauer verfolgen die Show gewissermaßen auf zwei Bildschirmen gleichzeitig. Was, wie Costolo weiter meint, für die Fernsehunternehmen einen sehr erfreulichen Nebeneffekt hat: Die Zuschauer sehen die Sendungen nicht mehr von der Festplatte ihrer Settop-Box, sondern verfolgen Glee samt den Werbeunterbrechungen in Echtzeit.
Hier deutet sich ein wenig an, dass Dienste wie gerade Twitter eine Ergänzung zum Fernsehkonsum sein können, dass sie dem passiven Glotzen eine soziale Komponente beifügen. Ähnliches gilt wohl auch für die Facebook-Nutzung, oder das Instant Messaging parallel zur TV-Nutzung.
Doch wer jetzt annimmt, dass Fernsehen generell Gegenstand der sozialen Kommunikation ist, sieht sich getäuscht. Sidereel, ein Online-Dienst, der (ähnlich wie TVintern) bei der Suche nach Fernsehsendungen hilft, hat das "Sharing-Verhalten" von 1.800 seiner Nutzer überwacht und dabei festgestellt, dass allenfalls Twitter in diesem Zusammenhang eine Chance hat. Insgesamt gaben bei der letzten Umfrage nur 25% der befragten Nutzer an, sich in sozialen Netzwerken über die gesehenen Sendungen verbreiten zu wollen.
Das Nebenbei-Medium Fernsehen ist zwar dazu geeignet, der Hauptbeschäftigung "Networking" als Anlass und aktueller Gegenstand zu dienen. Doch es ist ansonsten kein Lebensinhalt, über den es sich gemeinschaftlich nachzudenken lohnt. Was für die Fernsehverantwortlichen eine wichtige Botschaft beinhalten sollte, wie das Beispiel Glee sehr gut zeigt.
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