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Die neue Partnerschaft zwischen Microsoft und Nokia, von einigen Beobachtern schon als "versteckte Übernahme" bezeichnet, stößt auf einige Widerstände. Die Börse hat ihr Misstrauensvotum bereits in der vergangenen Woche in Gestalt sinkender Aktienkurse abgegeben. Aber auch die Belegschaft zeigte sich bei der Bekanntgabe in der vergangenen Woche verstimmt. Mehr als 1.000 Mitarbeiter sollen sich am Freitag vorzeitig in den Feierabend verabschiedet haben.

So wird es verständlicher, wenn Stephen Elop im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona erklärte, dass Microsoft neben vielen anderen Vorteilen auch etliche Dollar-Milliarden in den Deal einbringt, "ich denke, das wurde noch nicht genügend erklärt". Doch ob das die Kritiker beruhigen wird, sei dahingestellt. Denn auch von Google heißt es, dass Gerätehersteller mit finanzieller Unterstützung rechnen können, wenn sie sich für Googles Android entscheiden.

Und Nokia hat nicht nur sein Knowhow und seine immer noch herausragende Marktstellung auf die Waagschale zu werfen. Der finnische Gerätehersteller ist auch im Besitz der Navigationsdaten, die das Unternehmen vor Jahren bei der milliardenschweren Navteq-Übernahme erworben hatte. Damals zählte noch Google zu den Navteq-Kunden, doch dieses Vertragsverhältnis wurde bald gelöst. Google brauchte die Daten nicht mehr.

Nokia dagegen integrierte die Daten mit fragwürdigem Erfolg als Ovi Mapping Service. Doch es gelang dem Unternehmen nicht, daraus wirklich Kapital zu schlagen. Obwohl viele Nokia-Telefone als Offline-Navigationsgerät benutzt werden können.

Jetzt bekommt Microsoft dieses Bonbon obendrein zu einem Gerätehersteller, der sich offenbar zu einem exklusiven Deal bereiterklärt hat. Zwar wird erklärt, dass man MeeGo in Kooperation mit Intel weiterentwickeln wird. Doch es gibt keine Pläne dahingehend, auf welchen Geräten dieses System eingesetzt werden soll. Und auch die geplanten Entwicklungen an Symbian sind nur vorübergehender Natur. Die Entwicklung soll vor allem auf den Wechsel zu WP7 ausgerichtet sein.

Somit haben die Kritiker schon recht, wenn sie Nokia nach diesem Deal in einer Abhängigkeit von Microsoft sehen. Elop tritt dem zwar entgegen und behauptet, dass beide Seiten sich in Abhängigkeiten begeben. Doch ein Gedankenexperiment genügt, um dieses Argument zu entkräften. In einem Jahr, wenn Nokia den Wechsel zu Microsoft WP7 vollzogen hat, würde der Wegfall der Vereinbarung für Microsoft vielleicht einen derben Verlust bedeuten. Doch für Nokia wäre dies das Ende.

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