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Neun Shareholder, offenbar selbst frühere Mitarbeiter Nokias, wollen mit der Aktion "Nokia Plan B" den Deal zwischen dem finnischen Gerätehersteller und Microsoft durch "Aktionärs-Aktivismus" hintertreiben. Die kleine Gruppe fordert die Anteilseigner dazu auf, ihnen die Stimmberechtigungen und Wahlrechte für die Hauptversammlung am 3. Mai zu übertragen. Dafür versprechen sie, Nokia wieder auf den rechten Weg zu führen.

Dass die neun Gegner des Deals tatsächlich das Geforderte von den Anteilseignern erhalten, ist eher unwahrscheinlich. Doch das heißt nicht, dass ihrer Stimme durch diese Aktion nicht Gehör verschafft wird. Die Anteilseigner dürften jedenfalls die sehr enge Partnerschaft mit Microsoft auch kritisch sehen, denn der Aktienkurs ist seit vergangener Woche aufgrund vieler Verkäufe bedenklich gesunken. Die Plan B-Aktivisten gehen von einem Verlust in der Größenordnung von etwa einem Viertel des Unternehmenswertes aus.

Doch das kann sich selbstverständlich auch wieder ändern und daher werden die Aktionäre auch nicht voreilig ihre Stimmrechte abtreten. Nichtsdestotrotz macht die Kampagne der Kritiker klar, dass Nokia sich in einer extrem kritischen Phase befindet. Der jetzige Unternehmenschef und frühere Microsoft-Mann Stephen Elop muss nicht umsonst seit Tagen Gerüchten entgegentreten, er sei ein von Microsoft gesteuerter Trojaner.

In dieses Horn blasen auch die neun Aktivisten, die mit der erhofften Majorität erst einmal Elop in die Wüste schicken wollen. Konkret lautet der erste Punkt ihrer Agenda "Sofortige Freistellung von Stephen Elop von seinen Pflichten als Präsident und CEO. Ernennung eines neuen CEO mit Erfahrung im Bereich der internationalen Mobilfunkindustrie".

Der NokiaChef wird daher gut daran tun, der Partnerschaft so schnell als möglich Taten folgen zu lassen. Und Microsoft sollte das gleiche Interesse haben, auch wenn es wenig wahrscheinlich ist, dass bei der Hauptversammlung entscheidende Veränderungen eintreten, die die Partnerschaft gefährden könnten.

Aber die Börse reagiert auch so schon empfindlich genug auf die Veränderungen. Und ganz davon abgesehen wird es für Microsoft kaum noch einmal eine Chance wie diese geben, um verspätet auf den fahrenden Mobilfunk-Zug aufzuspringen. Es geht hier nicht nur um die Zukunft Nokias, sondern auch um jene Microsofts.

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