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Apple veröffentlicht seinen jährlichen Bericht zur "Supplier Responsibility", also zur sozialen Verantwortlichkeit jener Zulieferer, die Apples Design-Produkte in fernen Ländern wie China fertigen. Das US-Unternehmen will damit unter Beweis stellen, dass es auch in diesen Ländern für sichere Arbeitsbedingungen sorgt, dass die Arbeiter dort mit Würde und Respekt behandelt werden, und dass umverträgliche Fertigungsverfahren zum Einsatz kommen.

Dabei haben diese Berichte eher den Charakter regelmäßig wiederholter Pflichtübungen, Fortschritte sind dagegen seltener zu entdecken. Nimmt man beispielsweise den Punkt der Kinderarbeit, so fand Apple im Berichtsjahr 2009 in sieben von 83 untersuchten Betrieben insgesamt 25 Arbeiter, die unter dem in den entsprechenden Ländern geltenden Mindestalter von 16 Jahren eingestellt worden waren. Im Jahr darauf nahm man schon 102 "Facilities" unter die Lupe, wobei jedoch nur elf Fälle von Kinderarbeit entdeckt wurden. Doch im aktuellen Bericht, dem die Daten von 127 Betrieben zugrunde liegen, stieg die Zahl der Fälle schon wieder auf 91.

Von den insgesamt 10 Einrichtungen, bei denen Jugendliche unter 16 beschäftigt waren, fiel vor allem ein Betrieb besonders nachteilig auf. Dort wurden 42 Fälle von Kinderarbeit festgestellt. Weil das Problem von der Firmenleitung systematisch übersehen wurde, beendete Apple die Zusammenarbeit. Auch das ein regelmäßig wiederkehrendes Ergebnis der Supplier Responsibility-Berichte.

Ähnlich stellt sich die Situation auch in anderen Untersuchungsbereichen dar. Seien es Fälle "exzessiv hoher Vermittlungsgebühren" für Neuangestellte, gesundheitsgefährende Fertigungsverfahren oder gefälschte Aufzeichnungen, mit denen das Monitoring geschönt werden sollte. In solchen Fällen beendet Apple ab einem bestimmten Ausmaß der Regelverletzung die Zusammenarbeit - und kooperiert stattdessen mit einem der vielen anderen Betriebe, die nur zu gerne die Aufträge Apples annehmen.

Wobei der aktuelle Bericht auch klar macht, dass die Betriebe längst das Monitoring durch Apple als Problem erkannt haben und ihre Mitarbeiter sogar "coachen", welche Antworten man Apple zu geben hat. Der Sinn und Zweck dieser regelmäßigen Überprüfungen wird dabei immer zweifelhafter. Es ist klar, dass das US-Unternehmen damit unter Beweis stellen will, auch bei der Fertigung in Billiglohnländern Mindeststandards einzuhalten. Doch zugleich macht der Bericht klar, dass Apple in diesen Ländern im Grunde mit den gleichen Problemen zu tun hat, wie andere Hersteller.

Um beim Beispiel Kinderarbeit zu bleiben: Nicht nur die Betriebe versuchen die Regeln zu umgehen, um noch günstigere Arbeitskräfte zu bekommen. Auch die Schulen beteiligen sich an diesem Wettbewerb und stellen ihren Schülern falsche Ausweise mit falschen Altersangaben aus, um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen. In solchen Fällen kann das Unternehmen zwar die Behörden informieren. Doch welche Auswirkungen das hat, ist ungewiss.

Apple ist damit trotz seiner Kontrollen praktisch nur dazu in der Lage, die Regelverletzungen in gewissen Schranken zu halten. Als Persilschein, der Apple von allen unerwünschten Begleiterscheinungen der Arbeit in Billiglohnländern befreit, taugen die jährlichen Berichte dagegen nicht. Auch wenn sie wie alles bei Apple sehr gut aussehen.

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