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Alibabas CEO David Wei sowie der COO Elvis Lee haben gestern angekündigt, die B2B-Plattform zu verlassen. Dem vorausgegangen war die Bekanntgabe, dass 2.300 Alibaba-Händler betrügerisch gehandelt haben.

Die Mitteilung kann man kaum als Personalie abtun, denn sie könnte zu einem beträchtlichen Vertrauensverlust für das Unternehmen allgemein führen. Laut der Stellungnahme des Dienstes ging es bei den Betrugsfällen meist um Angebote aus dem Bereich der Konsumelektronik, die auch bei niedrigen Abnahmemengen zu "sehr günstigen Preisen" angeboten worden waren. Auch "weniger zuverlässige" Zahlungsverfahren sollen dabei zum Einsatz gekommen sein.

Das eigentliche Problem für Alibaba stellen dabei aber nicht die Betrüger selbst dar, sondern die Helfer, die sie unter den Alibaba-Mitarbeitern fanden. Von den insgesamt 5.000 Mitarbeitern der Verkaufsabteilung sollen rund 100 die Betrüger tatkräftig unterstützt haben. Das etwa dadurch, dass sie das Authentifizierungsverfahren des Dienstes unterliefen. Sie verschafften Händlern selbst dann die Auszeichnung "Gold Supplier", wenn diese gar keinen Nachweis ihres in China angemeldeten Geschäfts erbracht hatten.

Wei und Lee, die unter den Tränen des Managements ihren Rücktritt erklärten, tragen selbst angeblich keine Schuld an diesen Betrügereien. Ihr Opfer soll vermutlich helfen, die Vorfälle schnell wieder vergessen zu machen. Das Gleiche gilt für die Wiedergutmachungen, die bei durchschnittlichen Schadenssummen von 1.200 Dollar aus Kulanz, aber auch nur teilweise gezahlt werden sollen.

Doch der Vertrauensverlust dürfte insbesondere bei den US-Kunden beträchtlich sein. Man muss bedenken, dass sogar Riesen wie Walmart sich bei Alibaba nach Zulieferern umsehen, und dass das Vertrauen in den Dienst auch durch die Beteiligung des US-Unternehmens Yahoo gestützt wird. Die ehemalige Suchmaschine eignet immerhin 40% der Alibaba-Anteile. Doch nach der Bekanntgabe, dass rund 1% der Alibaba-Händler gut getarnte Betrüger waren,  wird sich mancher Käufer zweimal überlegen, ob dieses Risiko sich lohnt.

Allerdings werden gerade viele eBay-Händler gar keine andere Wahl haben. Denn Alibaba ist der Marktplatz schlechthin, um mit Billigproduzenten aus Fernost in Kontakt zu kommen. Ohne Alternativen werden also gerade viele kleinere Händler weiter bei Alibaba einkaufen, wenn auch mit einem gewissen Maß an Bauchschmerzen.

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