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25. Februar 2011
Posted in Internet News
Nachdem Rupert Murdochs News Corp. der Belegschaft von MySpace einen kräftigen Aderlass verpasst und damit die Unternehmenseinheit letztlich für den Verkauf flottgemacht hat, wird jetzt aktiv nach einem möglichen Käufer gesucht.
Angeblich haben sich bereits 20 Interessenten gefunden, aber ein Käufer steht noch aus. Der Vorgang ist dabei aus verschiedenen Gründen sehr interessant. Zunächst einmal, weil man darin einen wirklich greifbaren Beweis dafür sehen kann, dass die Entscheidungen Murdochs im Internet-Umfeld nicht immer die richtigen sind. Als die News Corp. im Jahr 2006 MySpace für 580 Millionen Dollar übernahm, war MySpace zwar das größte "social Network". Doch auf die Herausforderung, die sich insbesondere durch Facebook ergab, reagierte MySpace nicht.
Dabei wurde Facebook erst im September 2006 für alle Benutzer freigegeben. Zuvor konnten nur Studenten sowie die Mitarbeiter einiger Firmen den Dienst benutzen. Für MySpace war das Jahr der Übernahme auch das Jahr der Rekorde, denn im Jahr 2006 wurde das 100millionste Konto eingerichtet. Seither ist die Entwicklung rückläufig und es dauerte gerade fünf Jahre, um aus dem größten social Network einen nachgeordneten Facebook-Konkurrenten zu machen. Heute schätzt Google die Zahl der monatlichen MySpace-Vistors noch auf 37 Millionen.
Dabei hatte MySpace gerade durch seine hohe Affinität zu musikalischen Themen durchaus ein Alleinstellungsmerkmal. Doch das half nicht, um die Abwanderung der MySpace-Nutzer zu Facebook zu stoppen oder wenigstens zu bremsen. Jetzt aber gibt Murdochs Medienkonzern auf und verkauft das Unternehmen, dessen Funktionsweise man offenbar nie verstanden hat. Die Frage ist nun, wer MySpace übernehmen könnte.
Als heiße Kandidaten werden der Spieleentwickler Zynga sowie das mobile soziale Netzwerk MocoSpace gehandelt. Doch Zynga scheint bisher noch kein Interesse geäußert zu haben. MocoSpace dagegen hat zwar Interesse bekundet, verfügt bisher nur über einige Millionen aus den Investitionen verschiedener Risikokapitalgeber. Murdoch müsste also in diesem Fall vermutlich einen Kaufpreis akzeptieren, der einem Totalverlust nahekommt. Solche Geschäfte ist man von dem Medien-Tycoon eigentlich nicht gewohnt.
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