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Nur in einem Nachsatz schreibt das Magazin DawnWires, dass es sich bei dem Beitrag "Saudi-König kauft Facebook für 150 Milliarden Dollar, um Revolte zu beenden" um einen Scherz handelt. Über 3.000 Tweets des Berichts und weitere 25.000 Facebook-Einträge legen aber den Schluss nahe, dass viele Leser den Scherz für gar nicht so abwegig halten. Angeblich sollen sogar ägyptische Medien auf den Scherz hereingefallen sein.

Wie es in der Satire weiter heißt, haben sich der saudische Regent König Abdullah und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bereits im Januar getroffen. Bei dem Treffen habe Zuckerberg dem Monarchen zugesagt, keine Facebook-Seiten aufkommen zu lassen, in denen es um Unruhen in Saudi Arabien geht. Doch Zuckerberg habe den König betrogen.

Jetzt plant der Monarch auf Anraten von Goldman Sachs die Übernahme von Facebook: 150 Milliarden Dollar liegen als Kaufangebot auf dem Tisch. Ein angemessenes Kaufangebot sollte zwar auf Grundlage der bisherigen Investionen bei nur 50 Milliarden Dollar liegen. Doch die vielen Vorteile der Transaktion überwiegen nach Einschätzung der Banker die damit verbundenen Kosten: "Goldman Sachs lieferte König Abdullah eine Präsentation, wie man Facebook nutzen könne, um seine Position für immer zu festigen. Nie wieder soll sein Königreich eine Revolte erleben. Bei der Präsentation wurden unter anderem auch Facebook-Seiten von Bikini-Modellen gezeigt".

Die Satire sollte mit solchen Passagen eigentlich klar als solche erkennbar sein. Dennoch wurde der Bericht vermutlich von etlichen Lesern für bare Münze genommen. Was insofern nachvollziehbar ist, als der auf 86 Jahre geschätzte König Abdullah gerade seinen Bürgern per königlichem Dekret ein finanzielles Geschenk von 36 Milliarden Dollar angekündigt hat.

Mit dem Geld sollen unter anderem zeitlich begrenzt angestellte Staatbedienstete eine unbefristete Anstellung erhalten. Außerdem soll es erstmals ein Arbeitslosengeld geben. Das dafür notwendige Geld soll entweder aus dem laufenden Haushalt oder aus den Rücklagen entnommen werden. Wo 36 Milliarden Dollar im laufenden Haushalt untergehen, sind sicher auch 150 Milliarden Dollar zur Wahrung des königlichen Friedens nicht zu viel verlangt.

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