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08. März 2011
Posted in Internet News
Das Fortune-Magazin erkennt in einer der jüngsten Neuerwerbungen Facebooks ein Ende des "SMS Profit-Kartells". Das vor wenigen Tagen von dem sozialen Netzwerk übernommene Unternehmen Beluga ist allerdings kein echter SMS-Ersatz, sondern ein Service für den Gruppenversand von SMS-ähnlichen Textbotschaften.
Den von drei Ex-Googlern aufgebauten Service könnte man dabei selbst als eine Art "social Network" bezeichnen. Die Benutzer von Beluga richten bei der Online-Anwendung ein Konto ein und laden dann Freunde ein, Mitglied eines "Pod" zu werden. An diesen "Topf" können dann kurze Textbotschaften verschickt werden.
Ein Ersatz für die SMS-Funktion des mobilen Gerätes ist das nicht, denn die Textbotschaften können nur an andere Beluga-Nutzer verschickt werden - beziehungsweise an deren iPhones und Android-Geräte. Der Versand von echten SMS-Botschaften ist nur als "Fallback" vorgesehen, wenn keine Beluga-App installiert wurde. Dafür können mit Hilfe der App auch beispielsweise Bilder an die Gruppe verschickt werden.
Es wäre nun leicht zu lästern, dass mit Beluga somit Funktionen möglich werden, die man von der elektronischen Mail schon seit Jahrzehnten kennt. Doch die Übernahme von Beluga durch Facebook erweitert das Spektrum dann doch beträchtlich. Denn dort können durch die Anbindung an Beluga bestehende Freundeskreise in Pods organisiert werden. Und dort wird auch erkennbar, wieso Fortune - für die Situation in den USA - ein Ende des SMS-Kartells für möglich hält.
Ein von Fortune zitierter Analyst bezeichnet Facebook ("in seinem Kern") als Kommunikationsdienst. Die Übernahme von Beluga wiederum sieht er als erste Gelegenheit, in den offenen Wettbewerb zu den mobilen Telefondiensten zu treten. Denn mit Hilfe von Beluga lassen sich herkömmliche SMS-Botschaften teilweise ersetzen. SMS-Botschaften sind aber der Champagner des Datenverkehrs. Fortune bezeichnet die Kosten einer SMS im Vergleich zu den Kosten für den herkömmlichen Datenverkehr als 50.000fach überhöht.
SMS trägt zwar gleichzeitig nur zu einem geringen Maße zu den Gesamteinnahmen der Unternehmen bei - im Fall von Verizon sind es gerade 5%. Doch dieser geringe Anteil ist dennoch "purer Profit", denn die Kosten der Unternehmen für den SMS-Versand sind minimal. Aus dieser Sicht bedeutet Beluga für die Mobilfunkunternehmen tatsächlich eine Bedrohung, denn die Gans, die goldene Eier legt, wird durch diesen Dienst gefährdet - sofern Beluga in dem Ausmaß genutzt wird, wie man es bei Facebook erhofft.
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