Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
10. März 2011
Posted in Internet News
Für viele Web-Entwickler ist es ein Ärgernis und ein Mirakel zugleich: Obwohl selbst Microsoft längst entschieden davon abrät, den MSIE 6.0 zu benutzen, können viele Anwender einfach nicht davon lassen. Sogar jetzt noch, im März 2011, ist der MSIE 6.0 laut NetMarketshare der am dritthäufigsten eingesetzte Browser (11,3%) nach dem MSIE 8.0 (34,95%) und der Firefox-Version 3.6 (17,8%).
Die Gründe für dieses Phänomen wurden in der Zwischenzeit schon von allen möglichen Seiten analysiert und in aller Regel heißt es, dass in erster Linie Installationen in Unternehmensnetzwerken für dieses Phänomen verantwortlich sein sollen. Es heißt beispielsweise, dass Unternehmen entweder gar keine Updates vornehmen, oder dass Anwendungen anderer Hersteller beziehungsweise hauseigene Anwendungen ein Update verbieten. In allen Fällen dürften die Kosten für ein Upgrade eine nicht unbedeutende Rolle spielen.
Allerdings hat die amerikanische Journalistin Esther Schindler noch eine weitere Ursache für die Update-Verweigerung gefunden, die nichts mit den Kosten des Updates zu tun hat. Sie hat von einem britischen IT-Berater schon im vergangenen Jahr ein fast unglaubliches Argument gehört: Angeblich belassen viele Unternehmen es bei der Version 6.0 des MSIE, weil dieser Browser auf den meisten B2B-Seiten immer noch gut zu gebrauchen ist. Die meisten Websites der Kategorie Web 2.0 beziehungsweise der sozialen Netzwerke verweigern dagegen dem MSIE 6.0 den Zugang. Diese moderneren Websites sehen in dem Browser-Fossil entweder unmöglich aus, oder sie bringen ihn zum Absturz.
Der MSIE 6.0 wäre in diesem Fall ein zum Nutzungsfilter degenerierter Browser und mit über 11% Marktanteil ein gar nicht so selten gebrauchter obendrein.
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