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11. März 2011
Posted in Internet News
Wie bereits im vergangenen Dezember in Berlin (Chaos Communication Congress) haben die beiden deutschen Hacker Nico Golde und Collin Mulliner vor wenigen Tagen in Vancouver erneut ihr "SMS of Death" vorgestellt. Ein Verfahren, mit dem einfachere Mobilfunkgeräte (sog. "Feature Phones") mit dem Versand einer SMS außer Funktion gesetzt werden können - teilweise sogar für immer.
Bei der Präsentation wurden mehrere "einfache" Geräte Nokia, LG oder auch Sony Ericsson angegriffen und reagierten darauf in unterschiedlicher Art und Weise. Die einen Geräte unterbrachen lediglich laufende Gespräche und starteten neu, andere blieben beim Startbildschirm hängen und ein Sony Ericsson wurde sogar gänzlich unbrauchbar gemacht.
Details des technischen Vorgehens werden bisher nicht öffentlich zugänglich gemacht und da die beiden Entdecker der Sicherheitslücke für ihre Demonstrationen jeweils ein eigenes GSM-Netzwerk installierten, kann man davon ausgehen, dass sich dieses Verfahren nicht "einfach so" durch den Versand einer Textbotschaft reproduzieren lässt.
Doch man darf vermuten, dass die Betreiber von GSM-Netzwerken das Verfahren reproduzieren könnten und möglicherweise auch Einblick in das Verfahren haben. Wenn das so wäre, dann gäbe es gerade bei den unter staatlicher Kontrolle stehenden Netzwerke die Möglichkeit, den privaten Mobilfunk eines Landes in weiten Teilen zu sabotieren.
Eine Vorstellung, die man bisher vielleicht als bizarr bezeichnet hätte. Doch nach den Ereignissen der letzten Wochen im Nahen Osten und dem Maghreb kann man ein solches Vorgehen von Seiten der Staatenlenker nicht mehr ausschließen.
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