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15. März 2011
Posted in Internet News
Von einer Person, "die mit der Entscheidung vertraut ist", hat Bloomberg Neues über Microsofts Zune-Pläne erfahren. Neue Modelle des Zune sind demnach nicht mehr vorgesehen. Stattdessen soll das Musikabspielgerät beziehungsweise seine Verkaufs- und (Digital Rights) Management-Software auf Mobilfunkgeräten zum Einsatz kommen. Dass der erschlaffte Software-Riese dabei in erster Linie an Geräte unter Windows Phone 7 denkt, steht außer Frage.
Das Zune ist ein fast schon tragisches Beispiel dafür , wie Microsoft in den letzten Jahren längst abgefahrenen Zügen hinterherrennt, ohne auch nur die leiseste Hoffnung zu haben, sie jemals einzuholen. Seit das erste Zune auf den Markt kam - in einer Farbe, die jedem Metabolismus Ehre gemacht hätte - wurde es der Lächerlichkeit preisgegeben. In Talk Shows hieß es, beim Zune handele es sich um den Versuch, die stabile Kontrolle des iPod über den iPod-Markt zu lockern. Und die Versuche von Microsofts einstigem Chefverkäufer Steve Ballmer, dem Gerät durch eine von ihm als "Squirting" bezeichnete Funktion etwas mehr Pfiff zu geben, scheiterten schon auf der sprachlichen Ebene.
Dabei war die Idee, Musikstücke per Funk von einem Zune zum anderen zu übertragen, gar nicht so unantraktiv. Diesen Vorgang als "spritzen" zu bezeichnen, war allerdings uncool. Erst recht, da man zu diesem Zeitpunkt nicht die kritische Masse erreichte hatte und die Zune-Abspritzer in der Praxis meist alleine in der Gegend herumstanden - ihre Peers benutzten lieber iPods.
International wurde das Gerät gar nicht erst eingeführt, sieht man von dem Sprung über die Grenze nach Kanada ab. Doch damit wurde zugleich schon kommuniziert, dass dem Zune keine Zukunft beschieden ist.
Welche weiteren Fehler Microsoft im Vergleich zu Apple gemacht hat, ist gar nicht so einfach zu sagen. Ein Punkt wäre es wahrscheinlich, dass man beim Zune weiterhin auf das Digital Rights Management (Kopierschutz) setzte, während Apple-Chef Steve Jobs einen vielbeachteten Sieg über die Musikindustrie erringen konnte und "freie" MP3-Stücke verkaufen durfte. Bei genauerer Betrachtung sind die Stücke bei Apple zwar keineswegs so frei kopierbar, wie man es von früheren MP3-Playern kannte. Doch Apples iTunes-Käfig ist wesentlich intelligenter als das ärgerliche Kopierschutz-Modell.
Und damit hat Apple unterm Strich diese erste große Schlacht gegen Microsoft eindeutig geschlagen, denn das Zune ist auf dem Abstellgleis gelandet, während der iPod zum Urvater einer neuen Generation von Apple-Geräten wurde. Beim iPhone sowie beim iPad zeichnet sich längst eine ähnliche Entwicklung ab, aber Microsoft hat es bei diesen Geräten bisher noch nicht einmal geschafft, hinsichtlich des Hinterherlaufens in wahrnehmbare Bewegung zu geraten.
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