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Kaum genehmigt, schon verboten: Noch bevor die in der vergangenen Woche von der ICANN zugelassene Top Level Domain .xxx überhaupt erst in Betrieb genommen werden kann, wird sie in Indien bereits verboten. Das indische Ministerium für Telekommunikation und Informationstechnologien will die Top Level Domain landesweit sperren, weil sie gegen indisches Recht verstößt - meint ein Sprecher des Ministeriums.

Auf die Frage der Economic Times, wie man denn mit Websites verfahren werde, die identische Inhalte unter .in beziehungsweise .com anbieten, entgegnet der Beamte, dass man dies auch weiterhin von Fall zu Fall entscheiden werde. Das Argument, dass unter .xxx eine Art Sperrbezirk für Erwachseneninhalte entstehen könnte, was wiederum die Filterung erleichtern würde, lässt er nicht gelten.

Vielmehr verweist er darauf, dass viele asiatische Länder sich gegen die Bildung dieser Top Level Domain ausgesprochen haben, weil die direkte Verbreitung solcher Inhalte der Moral und der Kultur dieser Länder widerspricht. Wenn der nicht unwahrscheinliche Fall eintritt, dass auch diese anderen Länder von vornherein die neue TLD sperren werden, dann wird der von der ICM Registry erhoffte wirtschaftliche Erfolg immer fraglicher.

Denn warum sollten Rotlicht-Anbieter die deutlich höheren Kosten einer .xxx Domain akzeptieren, wenn zugleich keine globale Erreichbarkeit erwartbar ist? Sicher werden einprägsame Domains auch unter .xxx ihre Daseinsberechtigung haben. Erst recht, wenn sie auf Inhalte umleiten, die unter nicht weniger entlarvenden Top Level Domains gespeichert werden. Doch das Massengeschäft von ICM Registry wird durch solche Sperren sicher beeinträchtigt. Das aber ist ein rein wirtschaftliches Problem des Unternehmens.

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