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Während man auf Google Music wohl noch einige Zeit warten muss, schiebt sich Amazon überraschend mit einem eigenen Cloud Service an der Suchmaschine vorbei. Ein Angebot, das genau dem entspricht, was man von Google Music erwartet hätte, nur dass es eben von Amazon kommt und auch noch kostenlos ist - zumindest vorläufig.

Auch der Amazon Cloud Player vereinigt wie Googles Vorhaben einen Online-Speicherplatz "Digital Music Locker" mit einem Online-Shop für den Kauf von Musik. Jeder Inhaber eines Amazon-Kontos in den USA kann den Cloud Player ab sofort in Betrieb nehmen und beispielsweise selbst gerippte MP3-Dateien, bei iTunes erworbene Stücke (auch im AAC-Format), oder auch jene Musidateien, deren Ursprung man nicht mehr so genau kennt, in den Online-Schrank hochladen. Eine spezielle Anwendung von Amazon hilft bei dieser Aufgabe und für den Anfang stehen bis zu 5 GB an Speicherplatz zur Verfügung. Was für den kleinen Musikhunger erst einmal reichen dürfte. Wer ein MP3-Album erwirbt, kann den Speicherplatz sogar auf 20 GB erhöhen. Alle Titel, die im Locker abgelegt wurden, können mit anderen Geräten als Stream angehört werden.

Eine Prüfung, ob es sich dabei um legal erworbene Musiktitel handelt, nimmt Amazon nicht vor. Craig Pape, der Musikdirektor Amazons, meint dazu nonchalant, "wir brauchen keine Lizenz zum Speichern von Musik. Die Funktionalität ist die gleiche wie bei einer externen Festplatte". Dass die Musikbosse sich mit dieser Angabe abspeisen lassen, darf man wohl vergessen. Sony zeigt sich jetzt schon verstimmt, weil der Amazon-Locker nicht "lizenziert" wurde. Auf Dauer wird sich Amazon also mit den Labels arrangieren müssen. Schließlich liegt es an ihnen, die Musik bereitzustellen, die Amazon verkauft.

Doch die Musikindustrie hat die Notwendigkeit einer Anpassung an das Verbraucherverhalten online erfasst, wie schon der inzwischen normal gewordene Verkauf im MP3-Format zeigt. Und ein Musterschüler wie Amazon darf sich schon etwas mehr herausnehmen als andere Wettbewerber. Schließlich hat das MP3-Verkaufsmodell Amazons dabei geholfen, den etwas aufsässigen Apple-Chef Steve Jobs wieder kontrollierbarer zu machen. Wobei ja auch Apple angeblich einen eigenen Cloud Service plant.

Womit sich schließlich die Frage stellt, wie Apple es aufnehmen wird, wenn das proprietär angelegte Verkaufssystem iTunes derart vom Konkurrenten Amazon unterlaufen wird. Und ob Amazon bereits eine App plant, mit der auch iPhone- und iPad-User den Amazon Cloud Service benutzen können?

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