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Die AOL News berichten kritisch über das Startup "Cloud Girlfriend". Dessen Website besteht zwar nur aus einer HTML-Seite mit Eingabeschlitz. Doch das reicht schon, um das Interesse zu wecken. Das Unternehmen verspricht Männern, eine virtuelle Freundin zu verschaffen: 1. Schritt Definiere die perfekte Freundin. 2. Schritt: Wir schaffen ihre Existenz. 3. Schritt Kontaktiere sie und interagiere mit ihr öffentlich im sozialen Netzwerk deiner Wahl.

Das klingt doch nach einer guten Startup-Idee, oder? Tatsächlich aber ist Cloud Girlfriend etwas ganz anderes, eigentlich viel interessanteres. Hinter der Wolkenfreundin steht Launchrock, eine Art soziales Experiment, das den Mechanismus des Empfehlens zum Geschäftszweck erhoben hat. Launchrock hilft anderen Startups, ein Startpublikum zu schaffen, oder das Publikumsinteresse zu testen, noch bevor eine Zeile Code geschrieben wird - außer der von Launchrock zur Verfügung gestellten Maske.

Nach dem immer gleichen Schema werden dann die Besucher dieser Website dazu aufgefordert, ihre Mail-Adresse anzugeben, wenn sie über den Start der Cloud Girlfriend, das Projekt "geteilte Luft" (vgl. techCrunch: "Share the air") oder über eine vielleicht ernsthaftere Idee informiert werden wollen. Nach dieser Eingabe werden sie aufgefordert, mindestens drei Freunde dazu zu bringen, ebenfalls ihre Mail-Adressen unter einem eigens angegebenen URL einzutippen. Und das Erstaunliche ist, die Besucher tun das auch.

Wie man am Beispiel der AOL News sieht, helfen die Medien sogar teilweise mit, diese Ideen solcher Startups weiter zu verbreiten, noch mehr Interessierte zur Angabe ihrer Mail-Adresse zu bringen. Und die AOL News berichten keineswegs alleine über die Freundin in der Cloud. Zur Zeit findet man bei Google News bereits mehr als 100 Berichte zu diesem Startup. Sei es nun ein reales Projekt oder ein verfrühter Aprilscherz.

Ob es sich unterm Strich wirklich lohnt, an diesem Experiment teilzunehmen, ist eine andere Frage. Für Launchblog laufen die Dinge jedenfalls gar nicht so schlecht. Und für alle anderen ist es gut, die Idee des Unternehmens zu kennen. Was ganz besonders am Tag vor dem 1. April gilt - oder für Investoren, die nicht so genau hinsehen, wenn sie ein potentielles Investions-Objekt begutachten.

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