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06. April 2011
Posted in Internet News
Befürchtungen, dass die Ausgliederung von Thunderbird aus der weiteren Mozilla-Entwicklung nicht den gehofften Erfolg bringen kann, scheinen sich zu bestätigen. Mozilla Messaging, das im Jahr 2007 als eigenständige Organisation gegründete Thunderbird-Entwicklungseinheit, kehrt jetzt wieder zu Mozilla zurück und wird Teil der Mozilla Labs, wo man sich nach wie vor weitehend auf die Entwicklung von Web-Anwendungen konzentriert.
Es war schon vor vier Jahren durchaus absehbar, dass die Hoffnung auf eine eigenständige Finanzierung von Thunderbird vergebens ist. Während Firefox Millionen-Einnahmen durch die Einbindung (vor allem) des Google-Suchschlitzes erzielt, fehlt es Thunderbird an vergleichbaren Optionen.
Doch nicht nur das hat das Dasein als echte Standalone-Anwendung belastet. Ein Problem, das die Entwicklergemeinschaft zusätzlich wahrzunehmen scheint, besteht darin dass Mail-Anwendungen für PCs schleichend ihre Daseinsberechtigung verlieren, denn sie werden von Web-Anwendungen wie Google Mail ersetzt.
Hinzu kommt, dass die Ressourcen bei Thunderbird nicht mehr genügen, um die Weiterentwicklung neuer Ideen voranzutreiben. Wobei man nicht vergessen darf, dass Mozilla insgesamt nach wie vor mit der Gefahr leben muss, den wichtigsten Geldgeber zu verlieren. Seitdem Google mit der Entwicklung von Chrome begonnen hat, hat sich auch das Verhältnis zwischen beiden Seiten abgekühlt. Die Mozilla-Stiftung erhält zwar weiter finanzielle Unterstützung von dem Werbeunternehmen, doch Firefox ist nicht mehr der von Google bevorzugte Browser.
Die Mozilla-Entwickler müssen daher versuchen, Ressourcen einzusparen, um am Tag X nicht unvorbereitet zu sein. Eine Verschlankung, die mit der Zusammenlegung beider Entwicklungsbereiche einhergeht, dürfte in dieser Situation nicht die schlechteste Entscheidung sein.
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