Räucherstäbchen bei indilaya.de
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11. April 2011
Posted in Internet News
Google nutzt erneut Danny Sullvians SEO-Blog SearchEngineLand, um eine Botschaft an die Öffentlichkeit zu lancieren: Die Suchmaschine wird die Street View-Fahrzeuge in Deutschland künftig nur noch einsetzen, um Straßennamen und Verkehrszeichen zu erfassen. Damit soll das von Google benutzte Kartenmaterial verbessert werden.
Fotos von Sttraßenzügen werden demnach nicht mehr geschossen und auch bei den bereits veröffentlichten Fotos von 20 deutschen Städten soll es keine Updates mehr geben. Das klingt ein wenig zickig und ist auch wohl so beabsichtigt. Wobei zunächst einmal festzustellen wäre, dass die Fahrzeuge ohnehin schon vor Monaten abgezogen wurden, um in osteuropäischen Ländern Fotos zu machen. Ein Update der Street View-Fotos war bisher auch nicht angekündigt worden - was man als grundsätzliches Problem des Projekts bezeichnen könnte.
Ob die Verweigerungshaltung gegenüber deutschen Fassaden aber nun wirklich zur offiziellen Google-Politik wird, bleibt abzuwarten. Ein grundsätzliche Entscheidung über die Legalität des Dienstes steht noch aus, auch wenn eine vor wenigen Wochen getroffene Entscheidung gerne als solche dargestellt wird. Dafür hat Google aber in der Schweiz eine schwere Niederlage einstecken müssen, denn dort hat der oberste Datenschützer der Eidgenossenschaft vor Gericht einen klaren Sieg über Google errungen.
Das hat mit der Situation in Deutschland aber wenig zu tun. Doch dafür hat Microsoft inzwischen angekündigt, deutsche Straßen für das eigene "Bing Maps Streetside" abzufahren. Ob Googles Entscheidung vielleicht eher damit zu tun hat? Denn nun, da Microsoft sich als Musterknabe in Sachen Datenschutz präsentiert, kann man sich bei Google getrost zurücklehnen und zur Popcorn-Tüte greifen.
Den bayerischen Datenschutzbeauftragten hat es jedenfalls überhaupt nicht interessiert, wie gesetzestreu sich Microsoft präsentiert. Noch bevor die ersten Streetside-Bilder geschossen wurden, hat der Datenschutzbeauftragte bereits Änderungen an Microsofts Plänen verlangt: Die betroffenen Hauseigentümer und Mieter sollen einen Anspruch auf Vorabwiderspruch erhalten. Warum sollte Microsoft auch einen wärmeren Empfang erhalten als Google?
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