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Klagen wegen Patent- und Markenverletzungen sind wahrlich keine Ausnahme im Bereich der neuen mobilen Geräte. Die neueste Klage von Apple gegen Samsung wegen der Ähnlichkeiten zwischen den Telefonen und Tablets beider Firmen überrascht dann doch. Vor allem, weil Apple zugleich der größte Kunde des Zulieferers Samsung ist.

Immerhin soll Apple im vergangenen Jahr Displays (LCD), Prozessoren für mobile Anwendungen und NAND Flash Memory-Bausteine im Wert von 7,8 Milliarden Dollar von Samsung erworben haben. Wobei die Partnerschaft zwischen beiden Seiten schon seit vielen Jahren währt, auch wenn Apple immer wieder diese Zusammenarbeit in Frage stellte.

Vor diesem Hintergrund wundert man sich doch, wenn ein Apple-Vertreter Samsung darstellt, als handele es sich um eine billige Kopierklitsche im chinesischen Hinterland: "Es ist kein Zufall, dass Samsungs letzte Produkte sehr dem iPhone und dem iPad ähneln, von der Form der Hardware über die Benutzeroberfläche sogar hin bis zur Verpackung (...) Diese Form des unverhohlenen Kopierens ist falsch und Apple muss sein geistiges Eigentum schützen, wenn Firmen unsere Ideen stehlen".

Doch wenn es um die tatsächlichen Vorwürfe Apples an die Adresse Samsungs geht, wird die Argumentationsdecke dann doch sehr dünn. AllThingsDigital hat nach eigenen Angaben die "längliche Klageschrift" eingesehen und stellt fest, dass Apple einen Rundumschlag gelandet hat. Die Vorwürfe reichen von der Nachahmung von Kerntechnologien bis hin zu kopierten Icons und der Geräteform. Die äußere Form der Geräte steht dabei aber im Vordergrund. 

Hinsichtlich des Designs kann sich Apple sogar auf Patente stützen, während die Icons mit Hilfe von Markeneinträgen (Geschmacksmuster) geschützt sind. Wie schon in früheren Klagen behauptet Apple auch, dass Samsung das "trade dress" also die Aufmachung von iPhone und iPad verletze - das heißt, die Ähnlichkeit der Geräte stellt eine Verwechslungsgefahr dar.

Im Detail betrachtet wirkt diese Behauptung jedoch fast schon lächerlich, denn wenn es um die angeblich sklavische Nachahmung geht, erwähnt die Klageschrift im Fall des Samsung Tablet ein ähnliches rechteckiges Design mit gerundeten Ecken, ähnlichen schwarzen Abgrenzungen und ein ähnliches Arrangement der Icons.

Bedenkt man nun, dass in diesen Tablets eine Menge Technologie von Samsung steckt, werden die Motive der Klage keineswegs klarer. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Klage in Zusammenhang mit dem Verhältnis Apples zu seinem Zulieferer steht. Vielleicht gibt es etwa einen Zusammenhang zur Fortsetzung der Verträge beziehungsweise zu den Preisverhandlungen. Vielleicht will Apple es aber auch verhindern, dass Samsung zu sehr im Terrain der iPads wildert.

Denn gar so schlecht wurde das Samsung Tablet von den Kritikern gar nicht bewertet. Wobei die Kritiker oftmals nicht nicht Ähnlichkeiten beider Geräte in den Vordergrund stellten, sondern gerade die Unterschiede. Die lassen übrigens das Samsung Tab im Vergleich zum iPad gar nicht so schlecht aussehen. Aber deswegen kann man ja nicht klagen.

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