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Apple legte gestern nach Börsenschluss in New York seine neuesten Quartalszahlen vor, die wieder einmal rekordverdächtig sind. Denn selbst im sonst schwachen Quartal nach dem großen Weihnachtsgeschäft schaffte es Apple, die Verkaufszahlen für das iPhone gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 113% in die Höhe zu schrauben.

Bei den Einnahmen aus dem iPhone-Verkauf waren es sogar 126%. Auch bei den Macs erzielte man ein sattes Verkaufsplus von 28% und sogar die Einnahmen aus dem iTunes Store wuchsen um 27% auf 1,4 Milliarden Dollar, was wohl überwiegend auf den Verkauf von Apps zurückzuführen ist. Einzig der Verkauf der iPads schwächelte. Statt den erwarteten 6,2 Millionen (einige Analysten gingen sogar von 7 Millionen aus) wurden nur 4,7 Millionen geräte an den Mann gebracht. Doch das hat möglicherweise mit Problemen der japanischen Zulieferer zu tun, die als Folge des Erdbebens anzusehen sind.

Insgesamt kann Apple aber ein Umsatzplus von 83% auf 24,67 Milliarden Dollar vorweisen und einen Anstieg der Gewinne um 95% auf 5,99 Milliarden Dollar. Somit wird dieses Quartal zum bisher stärksten 2. Quartal der Firmengeschichte. Das demonstriert laut einem schriftlichen Statement von Steve Jobs in der Pressemitteilung, dass Apple "auf allen Zylindern feuert", was die Börse mit einem nachbörslichen Plus von 3,2% quittiert. Doch richtig zufrieden wäre man wohl erst, wenn die Zukunft und die Gesundheit des Firmenchefs ebenfalls gesichert wären.

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