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Microsoft stellt die Bilanzen seines 3. Steuerquartals (Januar bis März 2011) vor und spricht dabei von Rekordergebnissen. Doch die in der Pressemitteilung selektiv vorgestellten und zum Teil etwas schöngeredeten Zahlen können nicht verbergen, dass die Situation des "Quasi-Monopolisten" sich verändert hat und vermutlich noch stärker verändern wird.

Erstmals hat beispielsweise Apple ein besseres Quartalsergebnis vorgelegt als der einstige "Erzrivale" Microsoft. Doch schon im vergangenen Jahr wurde Microsoft hinsichtlich der Gewinne, des Marktwerts und erst recht hinsichtlich des Cash Pools (Finanzrücklagen) von dem Unternehmen überholt, das Microsoft vor gar nicht allzu langer Zeit vor dem Ruin rettete (Wikipedia).

Damit ist Microsoft noch keineswegs abzuschreiben. Immerhin hat Steve Ballmers Software-Verlag alleine 350 Millionen Kopien von Windows 7 an den Mann gebracht. Womit mehr als doppelt so viele Kopien des neuesten MS-OS verkauft wurden als alle Apple iOS-Geräte zusammen (ca. 150 Millionen). Und was den Vergleich der Quartalsergebnisse angeht, so ist Apples Profit in Höhe von 5,99 Milliarden Dollar immerhin mit 5,23 Milliarden Dollar Microsofts zu vergleichen.

Doch schon der kleine Rückgang im OS-Geschäft um 4%, den Microsoft mit einem weltweiten Rückgang der PC-Verkäufe erklärt, stimmt bedenklich. Denn hinter diesem kleinen Minus verbirgt sich möglicherweise eine tiefgreifende Veränderung der PC-Nutzung, der Grundlage des MS-Geschäfts. Immerhin sind die Verkäufe von Windows für Verbraucher-PCs um schon beachtlichere 8% gesunken und bei den Netbooks sollen es sogar minus 40% gewesen sein. Apples iPad mag dazu beigetragen haben, doch vielleicht kündigt sich in diesen Zahlen allgemein das Ende der PC-Ära an.

Bei den Unternehmenskunden ist diese Entwicklung noch nicht angekommen, wie das Einnahmenplus von 21% der "Business Division" Microsofts zeigt. Office 2010 ist die "fastest-selling" Office-Version überhaupt und auch andere Geschäftsprodukte der Abteilung (SharePoint, Exchange, Lync und Dynamics CRM) tragen laut Microsoft zum Wachstum bei. Ähnlich verhält es sich bei den "Server & Tools", wo vor allem Server 2008 und SQL Server 2008 für ein Plus von 11% sorgten. Und geradezu phänomenal ist das Wachstum der Abteilung "Unterhaltung & Geräte", wo insbesondere die Kinect-Erweiterung der XBox für ein Plus von 60% sorgte.

bi-ms-q3Doch Erfolge bei der Server-Software oder auch bei richtungsweisenden Spielgeräten können nicht verbergen, dass Microsoft hinsichtlich der Internet-Entwicklung den Anschluss immer noch nicht gefunden hat. Darüber kann auch nicht das Einnahmenplus von 14% der "Online Services Division" hinwegtäuschen. Denn auch nach diesem Anstieg betragen die Einnahmen gerade 648 Millionen Dollar. Der operative Verlust der Abteilung lag im 3. Quartal aber bei 726 Millionen Dollar - auch das fast ein Rekord, nur 2006 war es noch mehr (vgl. Graphik, Quelle: Business Insider).

Microsoft kann seine Bing- und Live-Abenteuer also nur riskieren, weil in den vergangenen Jahrzehnten das PC-Wachstum enorm war - wofür letztlich auch das Internet mit verantwortlich zeichnete. Doch diese Welle ebbt ab und neue Bereiche tun sich auf, wie die Entwicklung von Google, Facebook und eben auch Apple zeigen.

Mit keinem dieser drei Unternehmen könnte Microsoft im jeweiligen Geschäftsfeld ernstlich konkurrieren und außer dem Erfolgsmodell Kinect weist nichts auf einen eigenen neuen Wirkungsbereich des Unternehmens hin. Das sollte die große Sorge Microsofts sein.

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