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Das amerikanische Urheberrechtsgesetz bietet Rechteinhabern einen einfachen Weg, Piraterie im Internet zu verhindern. Leider macht Facebook diesen Schritt noch einmal einfacher und macht so den Missbrauch erst recht möglich. Eine Erfahrung, die in der vergangenen Woche sogar das IT-Magazin Ars technica machen musste.

Am Donnerstag Morgen verschwand der Auftritt des Magazins bei Facebook ohne Vorankündigung im Nirvana. Was blieb, war ein formaler Hinweis von Facebook, wonach die "Facebookpage Ars technica" entfernt werden musste. Eine "dritte Partei" hatte Facebook benachrichtigt, dass die Facebook-Inhalte des Magazins ihre Rechte verletzt. Auch ein weiterführender Link konnte nicht klären, wer diese dritte Partei ist oder welche Rechte durch welche Inhalte konkret verletzt wurden.

Ars technica hatte dennoch Glück, denn schon am Abend wurden die Facebook-Seiten wieder freigeschaltet. Man hatte auf die per Mail eingelegte Beschwerde reagiert. Doch viele kleinere Auftritte hatten nicht so viel Glück und mussten einige Wochen, teilweise sogar über einen Monat warten, bis Facebook reagierte. Denn die Einreichung einer "DMCA Tekedown Notification" ist einfach. Dazu muss nur ein spezielles Web-Formular ausgefüllt und ein CAPTCHA richtig beantwortet werden und schon ist möglicherweise ein kompletter Facebook-Auftritt gesperrt.

Die Angaben in dem Formular nebst Mail-Adresse können gefälscht sein, das ändert an der Wirkung des Antrags erst einmal gar nichts. Noch nicht einmal eine Kontroll-Mail, die beispielsweise einen Link zur Bestätigung der Authentizität enthalten könnte, leistet sich das Milliarden-Unternehmen in spé. Stattdessen kommt der wohlgemeinte Hinweis, dass der betroffene Betreiber des Facebook-Auftritts sich doch bitte mit dem Beschwerdeführer einigen möge.

Was bei einem pickeligen Spinner, der nur falsche Angaben gemacht hat, ein fast unüberwindliches Problem darstellt. Doch der DMCA-Missbrauch wird nicht nur aus Mutwilligkeit genutzt. In einigen Fällen soll es sogar schon zu Erpressungsversuchen gekommen sein.

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