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CNet berichtet über eine neue Klage, deren Gegenstand eigentlich gar nicht so neu ist. Siddharth Hariharan, ein ehemaliger Mitarbeiter von Lucasfilm hat Sammelklage gegen Apple, Adobe Systems, Google, Intel, Intuit und Pixar beantragt, weil diese Unternehmen Absprachen zur Verhinderung der wechselseitigen Abwerbung von Mitarbeitern getroffen haben.

Was keineswegs eine in den leeren Raum gestellte Behauptung ist, sondern sich mit den Ergebnissen einer kartellrechtlichen Untersuchung des Justizministeriums deckt. Darin wurde der Nachweis erbracht, dass die genannten Firmen unter anderem individuelle Absprachen darüber getroffen haben, die Mitarbeiter des jeweils anderen Unternehmens nicht mit "cold calls" zum Zweck der Abwerbung zu kontaktieren.

Diese Absprachen wurden im vergangenen Jahr in Folge einer zum Abschluss des Verfahrens getroffenen Schlichtungsvereinbarung beendet. Doch weil dabei keine Schadensersatz- oder sonstige Regelung für die betroffenen Mitarbeiter getroffen worden war, legt der Kläger jetzt mit einer Sammelklage gegen diese Unternehmen nach. Die Mitarbeiter sollen für ihren Schaden kompensiert werden - wie auch immer sich der bestimmen lässt.

Die Schlichtungsvereinbarung und die im Rahmen der Kartelluntersuchung gesammelten Beweise kommen dem Anliegen des Klägers dabei sehr entgegen. Allerdings stellt sich in diesem Fall die Frage, wie sich die "Class", die Klasse der Kläger, konstituieren wird. Potentiell sind es zwar zehntausende von Mitarbeitern, die sich der Sammelklage anschließen könnten. Ihnen allen wurde möglicherweise die Chance auf ein Angebot eines der anderen in der Klage genannten Unternehmen verwehrt.

Doch es wird zum Einen schwer sein, den für das Individuum mutmaßlich entstandenen Schaden zu bestimmen. Zum Anderen ist die Frage, ob gerade die heute noch bei den jeweiligen Unternehmen Beschäftigten an einer Klage gegen ihren Arbeitgeber interessiert sind.

Allerdings muss man auch bedenken, dass die betroffenen Unternehmen durch die Klage einen Image-Schaden erleiden könnten und vermutlich an einer Einstellung interessiert sind. Das wird insbesondere Pixar und Apple betreffen, deren Verbindung in der Person Steve Jobs besteht, wobei sich in der Klage andeutet, dass beiden Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Absprachen zugewiesen wird.

Außerdem gilt es zu berücksichtigen, dass bei Sammelklagen in den USA häufig die beteiligten Anwaltskanzleien den größten Teil der verhandelten Summen für sich beanspruchen. Oft bieten sie den Klägern ihre Leistungen daher auch auf Erfolgsbasis an. Das macht es zusammenfassend nicht einfacher, die (späte) Klage und ihre Aussichten zu bewerten.

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