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05. Mai 2011
Posted in Internet News
Gerüchteweise beabsichtigen sowohl Google als auch Facebook Abkommen oder Joint-Ventures mit Skype, beziehungsweise die Übernahme des gesamten Unternehmens. Reuters will aus zwei zuverlässigen Quellen von entsprechenden Facebook-Plänen erfahren haben. Keines der Unternehmen bestätigt bislang den Wahrheitsgehalt dieser Darstellung.
Doch nachvollziehbar ist es, dass Skype unter einem gewissen Handlungsdruck steht, der solche Pläne unterstützen könnte. Denn Skypes Kerngeschäft ist nach wie vor der auf P2P-Technologien beruhende Telefonie-Chat beziehungsweise Video-Chat, der längst auch für Konferenzgespräche genutzt werden kann. In diesem Bereich kann sich Skype seit Jahren als "wirklich billiger" Telefonie-Anbieter gegen die Konkurrenz der Telekom-Unternehmen behaupten.
Dem Unternehmen erwächst aber zunehmend Konkurrenz und zwar weniger durch andere Telekommunikationsanbieter, als vielmehr durch Firmen wie Apple und Google. Apple macht mit Facetime die Videotelefonie auf dem iPhone und iPad zum Sparpreis möglich, während Google gerade erst die Verfügbarkeit des Video-Chat in der neusten Android-Version bekanntgegeben hat. Womit Videotelefonie zu praktisch jedem Menschen möglich ist, der über ein Google-Konto und eine Webcam verfügt.
Das Interesse Facebooks an Skype ist leicht zu erklären, denn schon jetzt hat Mark Zuckerbergs Unternehmen mit Skype einen Deal, der die Kommunikation zwischen den Facebook-Nutzern vereinfacht. Google wiederum dürfte daran interessiert sein, die vielen Millionen Skype-Nutzer zu Google-Nutzern zu konvertieren. Doch zunächst einmal macht die Suchmaschine mit ihrem eigenen Video-Chat dem Komkurrenten mächtig Druck.
In dieser Situation schrumpfen die Chancen Skypes auf den glücklichen Ausgang des bereits für die zweite Jahreshälfte in Aussicht gestellten Börsengangs. Und wie Reuters von einer seiner Quellen erfahren haben will, wird ein potentieller Deal mit 3 bis 4 Milliarden Dollar bewertet.
Wobei diese Angabe allerdings einzuschränken wäre, sofern es sich dabei um "Facebook-Dollar" handelt. Womit gemeint ist, dass Facebook einen Kauf in dieser Größenordnung vermutlich nur durch einen Aktientausch verwirklichen könnte. Und da Facebook bisher nicht börsennotiert ist, werden die Preise für Facebook-Anteile noch mehr durch Phantasie bestimmt, als es schon beim normalen Aktienhandel der Fall ist. Wer eine Firmenübernahme auf dieser Basis zum Abschluss bringen will, lässt sich also auf ein Poker-Spiel ein und wird entsprechend hohe Gewinnchancen voraussetzen.
Um also die genannte Zahl mit einer etwas objektiveren Angabe zu relativieren: Beim Verkauf von 70% der Anteile durch eBay vor zwei Jahren schätzte der Verkäufer den Wert des Unternehmens auf 2,7 Milliarden Dollar, wobei eBay selbst 1,9 Milliarden Dollar erhalten hatte - das allerdings in Form von Bargeld. Ob der Unternehmenswert sich seither erhöht hat, ist angesichts der zunehmenden Konkurrenz schwer zu sagen.
Bei einem Börsengang wird jedenfalls damit gerechnet, dass Skype mit den auf den Markt gebrachten Aktien sein Kapital vielleicht um 1 Milliarde Dollar erhöhen kann. Die Investoren, die sich für den Kauf der 70% Anteile zu einem Konsortium zusammengeschlossen haben, könnten sich vielleicht ein lohnenderes Ziel vorstellen.
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