Räucherstäbchen bei indilaya.de
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12. Mai 2011
Posted in Internet News
Während die Profitgier Apples im eBook-Händler BeamItDown (iFlowReader) das erste Opfer gefunden hat, bläst Google zum Angriff: Anlässlich der I/O Entwicklerkonferenz wurde bekanntgegeben, dass die Chrome Web Store Apps künftig auch ein "in-app payment" bieten werden, und dass Google an diesen Verkäufen nur 5% für sich beansprucht.
Dass diese Ankündigung direkt gegen Apple gerichtet ist, wird nicht in Frage gestellt, zumal bei der Präsentation mehrfach erwähnt wurde, dass andere Unternehmen 30% der Zahlungen für sich beanspruchen. Das trifft zwar auch auf die in-App-Käufe bei Facebook zu, doch die Entwickler dürfte der Vergleich mit Apples iOS-Geräten mehr interessiert haben.
Dort verlangt Apple wie gesagt 30% auf alle Verkäufe und zwar auch auf eBooks. Für den eBook-Händler BeamItDown und seine iOS-Anwendung iFlowReader bedeutet dies das Aus. Denn Apple hat bereits im vergangenen Jahr das "Agency Model" für den Buchhandel übernommen, was bedeutet, dass der Gerätehersteller nicht wie beim "Wholesale" oder "Retail Model" selbst als Händler auftritt, sondern die Preisgestaltung dem Verlag überlässt. Auch den Preiskampf und die in den USA nicht ganz problemlose Abführung der Sales Tax überlässt Apple damit den Verlagen und kassiert einfach nur für jeden Verkauf 30% Umsatzbeteiligung.
Das mag für die Verlage noch angehen, doch für den Zwischenhändler und gerade für die schwächeren Vertreter dieser Spezies bedeutet dieses Preismodell das Ende. Denn nur die großen Abnehmer können von den Verlagen gute Preise erwarten. Bei den Kleinen dagegen, zu denen BeamItDown gehörte, bleibt nach Berücksichtigung von Apples 30% kein Platz für das, was man gemeinhin eine Marge nennt. Und weil BeamItDown es für kein brauchbares Geschäftsmodell hält, bei jedem Buchverkauf noch etwas draufzulegen, stellt man den Geschäftsbetrieb ganz ein.
Nach Googles Ankündigung, die dort ebenfalls erhobene Umsatzbeteiligung bei 5% zu deckeln, könnte sich das Bild aber wieder wandeln. Denn dort sollte es auch kleineren Buchhändlern, aber auch Online-Spielen und anderen Anwendungen leichter fallen, am Wettbewerb teilzunehmen.
Was auch für die Großen wie beispielsweise Amazon gilt. Denn der Buchhändler stellt Kindle-Anwendungen für iOS und Android gleichermaßen bereit. Doch bei Apple muss Amazon (eigentlich) 30% zahlen, bei Google aber nur 5%. Sollte Amazon im Fall Apples nicht schon ohnehin Sonderabsprachen getroffen haben, dürfte klar sein, welches Modell der Händler bevorzugt.
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