Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
20. Mai 2011
Posted in Internet News
Google wurde von einem argentinischen Gericht dazu verdonnert, Vorsichtsmaßnahmen bei der Benutzung der "suggested searches" zu implementieren. Hintergrund ist die Klage eines Verbands argentinischer Juden, die Google vorgeworfen haben, Besucher durch die Suchvorschläge auf antisemitische Websites zu leiten.
Dem Gericht wurden 13 Suchen vorgestellt, bei denen die Suchvorschläge zu antisemitischen Inhalten führten. Google wurde damit aufgrund seiner automatisiert entstandenen Suchvorschläge für die Inhalte fremder Websites verantwortlich gemacht.
Ein nicht unbedingt neues Problem, für das es vermutlich auch keine eindeutige rechtliche Position gibt. Auffällig ist jedenfalls, dass Google in vielen Fällen schon selbst Maßnahmen ergriffen hat. Vermutlich um der Musikindustrie einen Gefallen zu tun, findet Google beispielsweise bei der Eingabe von "Bit T..." keine Worte. Suchen, die mit dem Wort "Juden" beginnen, sind Google ebenfalls unbekannt.
Die Suchmaschine hat also selbst schon damit begonnen, das eigene Vorschlagswesen zu zensieren. Da darf man sich auch nicht wundern, wenn andere Parteien diese Arbeit fortsetzen und ihre Forderungen gerichtlich erzwingen.
Links:
| < Neuere | Ältere > |
|---|




