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Amazon hat zwar in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass inzwischen mehr eBooks für das Kindle als gedruckte Werke verkauft werden. Doch damit sollte man die Schlacht um das "richtige Lesegerät" für elektronische Bücher noch nicht als geschlagen betrachten. Auch beim Nook des Konkurrenten Barnes & Noble sind Überraschungen möglich. Erst recht, nachdem der Milliardär John Malone den Investoren des Buchhändlers jetzt ein Übernahmeangebot (17 Dollar pro Aktie) gemacht hat, das den Marktwert der Handelskette immerhin auf 1 Milliarde Dollar anhebt.

Solche Angebote bringen Phantasien ins Spiel und die für morgen erwartete Vorstellung des neuen Nook könnte ein Übriges tun, um diese Phantasien am Leben zu erhalten. Das auch, weil das Lesegerät auf Android-Basis des Amazon-Konkurrenten schon jetzt das Zeug zum Tablet-Ersatz hat, was man vom Kindle nicht unbedingt behaupten kann.

Interessant ist dabei auch die Feststellung der New York Times, wonach bei Nook gerade bei weiblichen Nutzern ein interessiertes Publikum findet. Nach dieser Darstellung muss ohnehin von einem Unterschied der Geschlechter bei den Gerätevorlieben ausgegangen werden, der bei Tablets für einen höheren Anteil (56%) männlicher Nutzer sorgt und bei eReadern für einen höheren Frauenanteil (55%).

Dieser kleine Unterschied ist aber für den Markt der elektronischen Bücher extrem interessant, denn Frauen kaufen dreimal mehr Bücher als Männer es tun. Und gerade das Nook hat es bei einigen elektronischen Zeitschriften für Frauen geschafft, das iPad in den Schatten zu stellen. Eine Erfahrung, die wohl auch für einige Verleger überraschend kam. Barnes & Noble hat jedenfalls in den USA schon die Konsequenz aus dieser Entwicklung gezogen und richtet die Nook-Werbung nun gezielt auf eine weibliche Zielgruppe aus.

Von einer Verdrängung des Nook durch das Kindle kann daher vorläufig noch nicht die Rede sein. Denn auch wenn Amazon bereits jubelt, steckt das Geschäft mit elektronischen Büchern immer noch in den Anfängen. Und was die Erfolge Amazons beim Verkauf von eBooks angeht, verdient es wohl auch Erwähnung, was der Filmkritiker Roger Ebert als ehemaliger Amazon-Partner zu sagen hat.

Der hat seinen 450.000 Followern bei Twitter gerade mitgeteilt, dass die eBook-Verkäufe zu einem großen Teil durch den Verkauf von Klassikern wie beispielsweise die kompletten Werke von Charles Dickens für 0,99 Dollar zu erklären sind. Amazon hat zwar erklärt, dass die kostenlosen Bücher nicht bei der Statistik des Kindle-Erfolgs eingerechnet wurden. Aber 99 Cent sind mehr als kostenlos und bei Mitteilungen von Amazon muss man erfahrungsgemäß genauestens auf die Formulierung achten.

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