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David Einhorn, verantwortlich für den Hedge Fonds Greenlight Capital, hat gestern auf der Jahresversammlung des Fonds gegen Microsoft-Chef Steve Ballmer gewettert. Greenlight Capital gilt als langjähriger Anteilseigner Microsofts. Ballmer ist laut Einhorn rückwärts orientiert, der Vergangenheit verhaftet geblieben, er verpasst die Gelegenheit, mit einem Tablet in den Konkurrenzkampf zu Apple zu treten und er verschwendet stattdessen Geld in unausgereiften Mergern und Übernahmen.

Es fiel Einhorn augenscheinlich nicht schwer, für das Gesagte Belege in Gestalt von Ballmer-Zitaten zu finden. Der Microsoft-Chef ist schließlich für seine oft spontanen und emotional geladenen Attacken bekannt. Dass er in solchen Fällen beispielsweise meint, in Apples iPhone keine Bedrohung für Microsoft zu sehen, oder dass er angibt, seinen Kindern die Benutzung von Google und iPods zu verbieten, lässt ihn tatsächlich eher reaktionär als konservativ erscheinen.

Allerdings darf man solche Äußerungen nicht auf die Goldwaage legen. Ballmer hat sich wegen seiner Auftritte schon oft genug über sich selbst lustig gemacht. Die Reden Einhorns wiederum sind wegen ihrer scharfen Kritik bekannt und ein Höhepunkt gerade der Jahresversammlung. Wobei Einhorn im Jahr 2008 gegen Lehman Brothers wetterte, eine Short-Position für die Aktien der Investment-Bank empfahl und damit der spektakulären Pleite der Bank einige Monate vorausgriff.

Es gehört zu Einhorns "Programm", dass bei seinen Reden die Funken fliegen. Was nicht heißt, dass diese flammenden Ansprachen auch immer hinsichtlich der Prognoseleistung richtig liegen. Im vergangenen Jahr sprach er Empfehlungen aus, die - hätte sein Hedge Fonds sie befolgt - deutliche Verluste bedeutet hätten.

Doch Einhorns Rede ist ein Anzeichen dafür, dass sich die Stimmung an der Börse immer mehr gegen Ballmer als Unternehmenschef Microsofts wendet. Er ist weitem nicht der Erste, der Ballmers Rücktritt fordert, sondern allenfalls ein lautstarker Vertreter dieser Meinung. Wenn Börsianer wie Einhorn solche Forderungen öffentlich stellen, sind sie vermutlich schon weit verbreitet.

Man kann daher ohne Gefahr behaupten, dass Ballmer vor einer schicksalsträchtigen Phase seiner Karriere steht. Er wird gerade nach der Skype-Übernahme zeigen müssen, dass dies keine "unausgereifte" Entscheidung war. Er wird auch beweisen müssen, dass die Zusammenarbeit mit Facebook und Yahoo vor allem für Microsoft von Vorteil war. Letzteres dürfte ihm übrigens gar nicht so schwer fallen.

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