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31. Mai 2011
Posted in Internet News
Eine interessante Beobachtung in Sachen "Google" beschreibt das LockerGnome-Blog Web Developer. Jake Ludington, inhaltlich verantwortlich für das Blog, hat im April einen plötzlichen und unerwarteten Rückgang der Besucher festgestellt, die von Google kommen. Wie inzwischen auch die weiteren Reaktionen der Suchmaschine selbst zeigen, wurde sein Blog wegen des von ihm verschickten Newsletters abgestraft.
Die Abonnenten des Mail-Newsletters verhielten sich nicht so, wie es sich Google vorstellt. Zu viele Abonnenten ignorierten die von dem Blog verschickten Newsletter. Eine nicht unproblematische Feststellung, die sich aber als zutreffend erwies. Denn nachdem Ludington seinen eigenen Newsletter-Verteiler bereinigt und Google in einem "Reinclusion Request" über seine Änderungen informiert hatte, wurde ihm die Aufhebung einer bestehenden Strafmaßnahme ("Penalty") mitgeteilt.
Der Vorgang lässt dabei folgenden Zusammenhang vermuten: Google nutzt zu diesem Zweck Daten, die die Suchmaschine bei der Überwachung der Google-Mail-Konten erhält. Werden von solchen Konten Newsletter bestellt, aber von den Empfängern nicht gelesen, dann wird der Absender ab einem bestimmten Schwellenwert als Spammer betrachtet. Denn ungelesene Mails sind unerwünschte Mails, lautet die dahinter stehende Logik.
Damit zwingt Google die Versender von Newslettern aber förmlich dazu, Tracking-Methoden einzusetzen, um das Verhalten der Empfänger zu überwachen. Was beispielsweise bedeuten kann, auf einem Server gespeicherte Graphiken in den Newsletter einzubinden oder den Aufruf von Links zu zählen. Genau das war es, was Ludington bei allen Empfängern seines Newsletters dann tat. Er überprüfte, wie viele Mails geöffnet wurden, oder ob weitere Interaktionen stattfanden.
Anfangs beschränkte er sich dabei noch auf die Benutzer eines Google Mail-Kontos, doch dann weitete er es ohne weitere Begründung auch auf die Konten anderer Mail-Empfänger aus. Schließlich weiß man nicht, welche Daten Google zur "Verbesserung der Nutzerfahrung" über die zur Verfügung stehenden lokalen Installationen (Toolbar, Chrome etc.) und die web-basierten Datensammler (Adsense, Analytics etc.) so alles erfasst und sammelt.
Unterm Strich konnte Ludington jedenfalls nach dem Abschluss seiner Tracking-Kontrollen 13.000 Empfänger aus dem Verteiler streichen, weil diese Mail-Adressen keine Reaktion erkennen ließen. Woraufhin ihm Google wie gesagt mitteilte, dass sein Spam-Problem nun behoben ist.
Über die Zahl der fehlerhaft gelöschten Mail-Adressen von Anwendern, die auf ihre Privatsphäre bedacht sind, stellt Ludington keine Schätzungen an. Der Blogger hält die "Mail-Reputation" zwar allgemein für einen lausigen Indikator, wenn es um die Bestimmung der Qualität einer Website und ihrer Inhalte geht. Doch er meint resignierend, dass man in diesem Spiel Googles Regeln nun einmal befolgen muss.
Update: Inzwischen hat sich Googles Vorzeige-SEO-Mann Matt Cutts in Ludingtons Blog zu Wort gemeldet und behauptet, die Angabe des Bloggers sei falsch: "'Email Reputation Causes Penalties in Google Search Results.' That's not the case at all. "
Ludington dagegen bleibt bei seiner Behauptung, Google habe die Spam-Maßnahme wegen der Änderung seines Mail-Verhaltens geändert. Bishar hat Googles PR-Mann nicht mehr weiter geantwortet, was aber auch an der Tageszeit liegen mag. Das Wenige, was sich Cutts im Forum der Hackernews entlocken lässt, spricht allerdings nicht dafür, dass er mehr als die üblichen Verweise auf Googles allgemeine Maßnahmen zur Qualitätssicherung liefern will.
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