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Twitter macht einen weiteren Schritt zur Abgrenzung des eigenen Online-Dienstes vor einem bislang geduldeten und prosperierenden Sekundärmarkt: Nach der Übernahme des Poweruser-Tools Tweetdeck für immerhin 40 Millionen Dollar folgt jetzt laut techCrunch die Ankündigung eines eigenen Bilderdienstes (twing.com?).

Davon geht man inzwischen auch bei AllThingsDigital aus, dem Honeypot für künftige Leser des Wall Street Journal. Allerdings hat auch das Jugendmagazin des Finanzblatts keine Bestätigung von Twitter selbst erhalten. Auch wenn Firmenchef Dick Costolo morgen auf der von AllThingsDigital veranstalteten G9-Konferenz auftritt, muss man sich heute noch auf anonyme Quellen verlassen, "die sich mit dem Thema auskennen".

Dramatisch dürfte diese Neuigkeit allerdings zunächst auch nur für Firmen wie Twitpic oder ImageShack (Yfrog) sein, die das Image Hosting speziell für Twitter-Nutzer zu ihrer Aufgabe gemacht haben. Solche Anbieter werden damit rechnen müssen, dass Twitter den eigenen Nutzern die Speicherung von Bildern sehr einfach machen wird. Wodurch die bisherigen Dienste höchstwahrscheinlich überflüssig werden.

Die Entwicklung kommt jedoch nicht ohne Ankündigung. Twitter hat zu diesen Plänen  eine entsprechende Ansage geliefert. Im März wurde der Entwickler-Gemeinschaft mitgeteilt, besser keine Anwendungen mehr zu planen, die Twitter zu sehr ähneln oder sich zu sehr an Twitter anpassen. Die Überraschung auf Seiten von Twitpic und Co. über den bevorstehenden Start eines eigenen Bilderdienstes sollte sich also in Grenzen halten.

Doch man kann diese Entwicklung auch ganz allgemein als Warnung an all jene verstehen, die versuchen, aus Twitter Profit zu schlagen. Im Unterschied zu beispielsweise Facebook ist das Twitter-Konzept zur Zeit noch wenig elaboriert und trägt immer noch den Charme des Tentativen in sich. Man tastet sich seitens Twitter ähnlich an den eigenen Daseinszweck heran, wie man sich auch an die Erschließung von Einnahmequellen macht.

Die jüngst zu beobachtende Bereitschaft des Unternehmens zu weiteren Investition lässt vermuten, dass einige der letzten Tests in Sachen Werbeeinbindung positiv verlaufen sind. Das macht es Twitter in mehrfacher Hinsicht einfacher. Doch Trittbrettfahrer, die Twitter zu eigenen geschäftlichen Zwecken nutzen wollen, sollten immer auf Überraschungen gefasst sein.

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