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01. Juni 2011
Posted in Internet News
Bei der Washington Post wundert man sich über Apples Ankündigung, bei der kommenden Worldwide Developers Conference (WWDC) am 6.Juni neue Software-Produkte vorstellen zu wollen. Die Verwunderung gilt nicht dem Umstand, dass damit hochgesteckte Erwartungen - etwa zur Präsentation neuer Hardware - gedämpft werden. Der Autor der Zeitung wundert sich eher darüber, dass Apple die Vorstellung eines ganz neuen Produktes (iCloud) ankündigt. Wo man doch sonst solche Neuigkeiten bei Apple als Geheimsache behandelt.
Doch vielleicht muss man dieses Novum im Zusammenhang mit der gesamten Ankündigung sehen. Die Presse-Info Apples enthält beispielsweise auch die Angabe, dass Steve Jobs persönlich mit einigen anderen "Executives" die Ansprache auf der WWDC halten wird. Diese Information war für den Anstieg der Aktienkurse gestern um 3% mindestens genauso verantwortlich, wie die iCloud-Ankündigung.
Eigentlich wäre es sogar erwartbar gewesen, dass die iCloud-Pläne den Apple-Kurs erst einmal drücken. Denn wie man den vielen inzwischen "bekannt gewordenen" Informationen "gut informierter Kreise" entnehmen kann, soll bei der iCloud tatsächlich kein Upload der gespeicherten Musik erfolgen. Eine lokale Software - vermutlich iTunes - wird den lokalen Datenspeicher des Benutzers überprüfen, welche Musikstücke darauf gespeichert sind. Die so erstellte Liste wird dann von iCloud reproduziert - was auch die nicht via iTunes gekauften Musikstücke einschließt. Das soll angeblich bedeuten, dass in der iCloud auch die bei Tauschbörsen geladenen Stücke reproduziert werden, und dass Apple die Kosten für diese Quasi-Legalisierung übernehmen muss.
Diesen Mechanismus zu kommunizieren, ist bei Apple ganz klar Chef-Sache. Doch Jobs' Anwesenheit ist auch wichtig, weil es weiterhin Unklarheiten über seine gesundheitliche Situation und seine Rolle bei Apple gibt.
Dass solche Bedenken immer im Hintergrund stehen, machen die Fox News deutlich, die den Bericht über Jobs "Keynote" mit einem fast 30 Jahre alten Foto des jungen, kraftstrotzenden Jobs illustrieren - und nicht mit einem Bild des heute extrem abgemagerten Firmenchefs. Als ob es keine aktuelleren Fotos des Firmenchefs gäbe.
Jobs' Auftritt bei der Entwicklerkonferenz ist die eigentliche Botschaft von Apples Presse-Info, nachdem vor den letzten Veranstaltungen immer ausgiebig über dieses Thema sowie die Nachfolgefrage spekuliert wurde.
Die Diskussion dieses Themas will Apple aber vermeiden und kündigt dafür rechtzeitig Jobs Teilnahme an. Auch wenn man sich dazu von der üblichen Praxis der Geheimhaltung verabschieden muss.
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