Wellness Südtirol
In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken
07. Juni 2011
Posted in Internet News
Noch vor wenigen Monaten waren Verleger und vor allem die Branchendienste der Medienzunft davon überzeugt, dass im iPad die Zukunft des Online-Content zu sehen ist. Doch was die Experten damals sahen, war möglicherweise eine Fata Morgana. Die Financial Times jedenfalls, eine der wenigen Bezahlzeitungen des Web, verzichtet nun doch wieder auf Apples elitäres Umfeld und gibt sich mit einer Web App auf Basis von HTML5 zufrieden.
Dieses Vorgehen und die damit verbundene Investiton hat klare Vorteile: Zunächst einmal steht die Nutzung des nicht-proprietären Formats auch den Benutzern anderer Geräte offen, wie etwa den Geräten auf Android-Basis. Ein noch klarerer Vorteil für den Verlag ist es aber, dass Apple bei der HTML5-Lösung keine 30% Beteiligung verlangen kann, da der Vertrieb nicht über Apples App Store erfolgt. Außerdem kann die Finanzzeitung bei diesem Vorgehen nun wieder die Kundendaten nach Belieben verwalten, was bei den im iTunes Store angebotenen Produkten von Apple übernommen wird.
Problematisch wird die Entscheidung der Financial Times nur in der Hinsicht, dass sich bereits einige Abonnenten für die iTunes App entschieden haben und es beim Wechsel zurück zu einem Abonnenten-Schwund kommen kann. Doch gerade das sollte den Zeitungsverantwortlichen doppelt zu Denken geben.
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