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Facebook sorgt wieder einmal für Aufsehen: Am Sonntag wurde beiläufig in einem Blog Posting bekannt gegeben, dass man die "Tag Suggestions" für Anwender-Fotos ausgeweitet hat, und dass diese Funktion nun in vielen Ländern verfügbar ist. Womit gemeint ist, dass Facebook über die täglich 100 Millionen eingestellten Fotos der Anwender per Voreinstellung eine Gesichtserkennung fährt und dem Benutzer Vorschläge zur Identität der Person macht.

Laut Sophos wurde diese Neuerung wieder einmal von einer Überarbeitung der Privacy-Einstellungen begleitet. Stand die Funktion bisher nur US-Anwendern zur Verfügung und war auch nur in deren Einstellungen zu deaktivieren, so wurde die Einstellungsmöglichkeit erst jetzt bei Konten in anderen Ländern eingeführt. Und per Voreinstellung wird die Gesichtserkennung aktiviert ("Suggest Photos of me to Friends").

Die nassforsche Vorgehensweise, die Facebook auch diesmal wieder an den Tag legt, ist erst recht beeindruckend, nachdem Googles Ex-Chef Eric Schmidt gerade vor wenigen Tagen eine interessante Stellungnahme abgegeben hat. Schmidt erklärte, dass erstmals eine von Google-Ingenieuren entwickelte Technik nach ihrer Fertigstellung ad acta gelegt wurde. Womit er die Gesichtserkennung von Google Goggles meint, an der bereits seit Jahren gearbeitet wird.

Die Datensammler der Suchmaschine, die sonst gerne bereit sind, überzeugende Argumente für die Notwendigkeit der Erhebung neuer Daten zu suchen, haben in diesem Fall die Waffen gestreckt. Die Nebenwirkungen dieser Form der Datenbearbeitung könnten aus Sicht des Datenschutzes zu große Probleme verursachen, meint man bei Google. Doch bei Facebook zeigt man sich von diesen Problemen ungerührt - wie immer.

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