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Die amerikanischen Senatoren Charles Schumer und Joe Manchin haben sich ein neues, großes Ziel gesetzt. Nein, sie wollen nicht das Defizit des am höchsten verschuldeten Staates der Welt abbauen, das wäre zu einfach. Stattdessen wollen sie lieber das Open Source Zahlungssystem Bitcoin zugrunde richten. Denn "in Presseberichten" wurde erwähnt,. dass man dieses Zahlungsmittel auch im Online-Drogenhandel verwendet.

Gemeint ist damit genau ein Bericht bei Gawker, der aber auch vom Wired-Magazin übernommen wurde. In diesem Bericht ging es um den "Silk Mart", einen Online-Schwarzmarkt für Haschisch, LSD, Kokain und anderes verbotenes Zeugs, dessen Besitz und Einnahme durch den immer um seine Bürger besorgten Staat in vielen Ländern verboten ist. Die bei Silk Mart bestellten Waren werden auf dem Postweg verschickt.

Silk Mart ist dabei nur über das Anonymisierungs-Netzwerk Tor erreichbar, was die Reichweite des Dienstes von vornherein einschränkt. Dass dabei eine Selektion stattfindet, bestätigen auch die Erfahrungsberichte der Betreiber, die ihre Kundschaft als klug, ehrlich, fair, sehr verständnisvoll und kooperativ beschreiben. Das müssen die Kunden auch sein, sonst würden sie nicht verstehen, mit was für einer Art von Währung sie ihre Bestellungen bezahlen.

Denn Bitcoins sind im Grunde nichts anderes als Bargeld, also ein an sich wertfreies Tauschmittel, das nur deshalb einen Wert hat, weil alle seine Benutzer daran glauben. Doch für Bargeld bietet das Informationszeitalter keinen Raum mehr und mag es noch so praktisch sein. Daher sieht man auch die unkontrollierbare Währung der Bitcoins mit allergrößtem Missfallen, denn bei diesem Geld lässt sich wie beim Baren keine Spur des Zahlungswegs verfolgen.

Ein Merkmal, das Plastikkarten und andere moderne Zahlungsmittel in den Augen der Ermittler so praktisch erscheinen lässt. Da kommt es den honorigen Senatoren sicher sehr gelegen, wenn ein Szenebericht im Sommerloch über eine Nutzung dieses Zahlungsmittels für den Drogenhandel berichtet.

Den Silk Mart auffliegen zu lassen mag zwar das vorrangige Interesse der Politiker sein. Doch der einfachste Weg, den Drogenhandel dort zu behindern, ist die Vernichtung des dort genutzten Zahlungsmittels. Dazu wiederum wäre es sinnvoll, den Tausch zwischen echtem Geld und Bitcoins zu verhindern. Auch das ist keine besonders leichte Aufgabe, denn Tauschbörsen wie etwa Mt. Gox Bitcoin Exchange sind nicht in den USA angesiedelt.

Aber es gibt die Möglichkeit, das Vertrauen in das Zahlungsmittel zu untergraben, wozu sich die Forderung nach rechtlichen Schritten immer sehr gut eignet. Denn das Vertrauen ist wie gesagt die wichtigste Grundlage für das Funktionieren dieses Zahlungsmittels.

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