Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
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20. Juni 2011
Posted in Internet News
Das Kindle, das erste in großen Stückzahlen vertriebene Lesegerät für eBooks, wird den Buchmarkt in mehr als einer Hinsicht verändern. Eine erste, unerwartete Folge des elektronischen Lesens ist es, dass das Angebot an eBooks des Herstellers Amazon in einer Welle von Buch-Spam zu versinken droht.
Das Problem besteht dabei zum Teil darin, dass Amazon den Verkauf der im Eigenverlag vertriebenen Bücher leicht und unkomliziert macht. Hinzu kommt, dass die digitale Natur des eBooks es besonders einfach macht, neue "Werke" zu erschaffen. Sei es, indem Texte mit so genannten "Private Label Rights" für diesen Zweck erworben und neu arrangiert werden. Oder, dass die Bücher anderer Schreiber mit veränderten Angaben zum Autor von Betrügern zum Kauf angeboten werden.
Zu welchen strukturellen Veränderungen das seitens des Buchangebotes geführt hat, machen die Zahlen deutlich, die Reuters von einem Marktkenner erhalten hat. Demnach wurden vor knapp 10 Jahren im Jahr 2002 gerade 215.000 konventionell entstandene Bücher auf den Markt gebracht. Die Zahl der "nicht-traditionell" entstandenen Bücher betrug damals noch 34.000. Im Jahr 2009 war die Zahl der konventionell auf den Markt gekommenen Bücher auf 302.000 gestiegen und im Jahr darauf waren es bereits 316.000. Im Bereich der "nontraditional books" haben sich jedoch dramatische Veränderungen ergeben, denn ihre Zahl betrug im Jahr 2009 schon über 1,3 Millionen und stieg innerhalb nur eines Jahres auf 2,8 Millionen.
Das bedeutet für die Besucher des "Kindle Bookstore", dass sie sich oft durch Unmengen an Billigbüchern mit noch billigerem Inhalt wühlen müssen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass echte Autoren um den Gewinn ihrer Arbeit gebracht werden, weil Dritte einfach ihre Bücher kopieren und unter anderem Namen sowie mit geringfügigen Änderungen als eigene Leistung anbieten.
Notwendig wäre es in dieser Situation, dass Amazon selbst die Kontrollen verstärkt und beispielsweise die neu aufgenommenen Bücher etwas unter die Lupe nimmt. Bei Smashwords, einem anderen Anbieter von eBooks hat man beispielsweise schon die Erfahrung gemacht, dass Spam-Bücher sich oft schon anhand ihrer Formatierung erkennen lassen. Eine andere Möglichkeit, das Spam-Geschäft zu verderben, könnte in der Einführung einer Verlegergebühr bestehen, oder in der Benutzung längerer Zahlungs-Zyklen.
Wenn die Auszahlung der Provisionen beispielsweise nur alle drei Monate erfolgt, ist für die Biuch-Spammer das Risiko der Enttarnung höher und sie müssen eher fürchten, gar keine Zahlung zuu erhalten. Doch bisher sieht Amazon offenbar noch keinen Grund, zu solchen Maßnahmen zu greifen.
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