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Recht zügig nach der Bekanntgabe der Übernahmepläne im vergangenen Monat erhält Microsoft von den Wettbewerbshütern der US-Handelsaufsicht die Genehmigung, sich das Telefonie-Unternehmen einzuverleiben. Die knochentrockene Reaktion bei Skype: Man feuert eine ganze Reihe leitender Angestellter, um die Folgekosten niedrig zu halten.

So werden mindestens drei Vizepräsidenten, der Marketing-Chef, der Personalchef sowie eine ganze Reihe weiterer "Executives" die Plätze räumen müssen, denn ihre Aktienoptionen können so noch vor der endgültigen Übernahme ausgezahlt werden. Nach der Übernahme wären die zu zahlenden Summen dagegen höher, weil in solchen Fällen häufig die Kompensationszahlungen an den Kaufpreis gekoppelt werden, meint die Business Week.

So aber wird eBay voraussichtlich volle 2,55 Milliarden Dollar aus dem Verkauf des Unternehmens erhalten und in die Taschen der beiden ursprünglichen Skype-Gründer sollen jeweils 1,19 Milliarden Dollar fließen. Sie haben es also geschafft, beim Verkauf des gleichen Unternehmens gleich zweimal abzusahnen.

Was den Kaufpreis angeht, der nach Ansicht von Microsoft-Kritikern viel zu hoch war, muss man sich übrigens Eines vor Augen halten: Microsoft zählt neben Apple und Google zu jenen US-Unternehmen, die einen Teil ihrer Gewinne aus Steuergründen im Ausland "parken". Bei Microsoft alleine geht es um 29 Milliarden Dollar. Viele US-Unternehmen verlangen zur Zeit erneut einen "Tax Break", eine Besteuerungspause, wie sie unter George W. Bush im Jahr 2005 zuletzt erfolgte. Das würde bedeuten, dass diese Gelder zurück in die USA gebracht werden können, dass dabei aber statt der sonst üblichen 35% Unternehmenssteuer nur 5% Steuern fließen.

Angeblich soll diese Repatriierung der Gelder Investitionen erleichtern und damit neue Stellen schaffen. Allerdings steht die Regierung Obama dem sehr skeptisch gegenüber und eine gerade erschienene Studie der Nichtregierungsorganisation National Bureau of Economic Research zeigt, dass die im Jahr 2005 zurückgeflossenen Gelder nicht für Investitionen, sondern für Dividenden und Aktienrückkäufe genutzt wurden - also der Bereicherung der Anteilseigner und der Unternehmen. Die Stimmung für eine Steuerpause ist also schlecht.

Womit sich die 8,5 Milliarden Dollar, die Microsoft nun in Luxemburg für die Skype-Übernahme zahlt, als gar nicht so schlechte Alternative zur Repatriierung erweisen könnten. Denn durch diesen Kauf schont Microsoft sein US-Kapital und schafft es gleichzeitig, das im Ausland aufgehäufte Vermögen im Sinne des Unternehmens arbeiten zu lassen. Unbesteuert, versteht sich.

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