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21. Juni 2011
Posted in Internet News
Nokia-Chef Stephen Elop stellt heute ein neues Smartphone vor, dessen Zukunft schon heute Vergangenheit ist und dessen Rolle in der Firmengeschichte sich vielleicht auf die eines Pausen-Clowns reduziert. Denn das neue Nokia N9 wird nach den bisherigen Ankündigungen das erste, in diesem Jahr das einzige und möglicherweise auch das letzte Nokia-Smartphone sein, das auf Basis des Betriebssystems MeGoo (Linux) entsteht.
Elop hat zu diesem Thema schon vor Monaten eine richtungsweisende Ansage geliefert: Die von Nokia gestartete MeGoo-Entwicklung wird in diesem Jahr nur zu einem einzigen marktfähigen Produkt führen und dieses Betriebssystem ist nicht das "mobile Ökosystem", das Nokia für die Zukunft wirklich benötigt.
Inzwischen scheint sicher, dass der frühere Microsoft-Mann in Windows dieses Ökosystem erkannt hat. Doch das macht die aktuelle N9-Ankündigung nicht verständlicher. Wenn sich das Gerät zum Verkaufsschlager entwickeln sollte, dann werden gerade jene gutsituierten Käuferschichten davon angesprochen, auf die Nokia besonderen Wert legen sollte.
Wenn aber gleichzeitig feststeht, dass Nokia sich nicht weiter auf die MeeGo-Entwicklung konzentrieren wird, wozu lenkt man dann das Interesse dieser Käufergruppe ausgerechnet auf dieses Gerät? Nur um der Fachwelt zu zeigen, dass auch Nokia in der Lage ist, ein Smartphone mit ansprechendem Design herzustellen, auf dem der geneigte Käufer dann Angry Birds spielen kann? Wie will man diese Käufer in einigen Monaten dazu überreden, die dann auf Windows basierende Neuerscheinung aus Finnland zu erwerben?
Noch in diesem Jahr soll schon das erste Windows-Nokia auf den Markt kommen und den Massenmarkt kündigt Elop für kommendes Jahr an. Wer wird sich dann noch an das MeeGo-Smartphone N9 erinnern?
Für all diese Fragen kann es eigentlich nur eine vernünftige Antwort geben: Das MeeGo-Smartphone soll kein Publikumserfolg werden, sondern der Bestätigung des Firmenchefs dienen. Denn Elops Entscheidungen werden keineswegs unkritisch aufgenommen. Sowohl die Aktionäre als auch die Belegschaftsmitglieder werden sich fragen, ob Windows die richtige Antwort auf Nokias Probleme ist und ob eine Beibehaltung der einst verheißenden MeeGo-Entwicklung nicht sinnvoller wäre.
Die Ankündigung, die MeeGo-Entwickluing zu beenden, hat jedenfalls zu einiger Kritik geführt. Jetzt wurde ein greifbares Ergebnis dieser Entwicklungsbemühungen auf den Weg gebracht und der Markt wird zeigen, welchen Wert diese Anstrengungen hatte. Wenn der Markt das Gerät ignoriert, kann Elop sich bestätigt fühlen.
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