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27. Juni 2011
Posted in Internet News
Der Hacker-Gruppe LulzSec scheint das hohe Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit zu viel geworden zu sein. in Tweets verabschiedet sich @Lulzsec von den Followern des Kontos, aber man lässt gleichzeitig erkennen, dass man auch in Zukunft Teil von Anonymous sein wird. Was wohl im Klartext heißt, dass der oder die LulzSec-Hacker auch weiterhin aktiv bleiben werden. Doch LulzSec wird in Zukunft wohl nicht mehr in Erscheinung treten.
Was verständlich ist, wenn man bedenkt, wie viele Strafverfolger und rivalisierende Hacker sich auf dieses Pseudonym eingeschossen haben. Sehr viel mehr sollte man in die Twitter-Ankündigung aber vielleicht besser nicht hineininterpretieren - auch wenn einige Medienvertreter dazu geneigt scheinen. Einige US-Publikationen schaffen es beispielsweise mit Hilfe spekulierender Sicherheitsexperten, aus den wenigen Tweets mehrseitige Artikel über die Hacker zu verfassen.
Das eigentliche Thema sollte aber nicht LulzSec sein. Schon eher wäre es angebracht, Anonymous mehr Aufmerksamkeit zu schenken, dem mutmaßlichen Heimathafen des LulzSec-Bootes. Denn Anonymous hat das Potential, ein Kristallisationspunkt einer kritischen Gegenbewegung zu werden, wie sie in jeder Generation zu beobachten ist. Wie bei jeder Gegenbewegung werden auch bei Anonymous die Hauptmerkmale konterkarriert, die den Mainstream kennzeichnen. Mit dem Übergang in die Informationsgesellschaft ist es in erster Linie der Umgang mit Daten, der im Mittelpunkt steht. Wirtschaft und Staat zeigen sich zunehmend an der Erfassung von elektronischen Daten interessiert, weshalb sich Anonymous als anonyme Masse präsentiert.
Der Einzelgang der LulzSec-Hacker, die sich kurzfristig (knapp zwei Monate) aus der Masse lösten, ist daher vermutlich nur eine kurzfristige Abweichung, eine Art Irritation einer übergeordneten Entwicklung. Wobei die New York Times natürlich völlig recht hat, wenn sie titelt, dass die Auflösung der Hacker-Gruppe nicht das Ende der Hacks bedeutet. Aber wer hätte das auch erwartet?
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