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Henry Blodget vom Business Insider berichtet über die Behauptung eines New Yorker Händlers, der sich von Google betrogen fühlt. Ein Vertreter der Suchmaschine soll ihm versprochen haben, seine Firma SEO-technisch zu unterstützen, wenn er an Googles neuem Programm "Offers" teilnimmt. Alle Unternehmen, die dies tun, sollen "Nummer 1 bei Google" werden.

Offers ist ein neues Angebot Googles in den USA, das als "Groupon-Killer" bezeichnet wird und vermutlich auch diese Funktion haben wird. Was nun die Behauptung des Händlers angeht, so wird im Zweifelsfall wohl Aussage gegen Aussage stehen, denn Google bestreitet mit gutem Grund jede Verquickung zwischen dem Werbegeschäft und den natürlichen Suchergebnissen.

Die Aussage des Händlers wird bestenfalls als Missverständnis interpretiert. Der Händler allerdings bleibt bei seinen Angaben, womit noch nicht ausgeschlossen ist, dass der Google-Verkäufer aus eigenem Antrieb heraus diese Behauptungen aufgestellt hat. Vielleicht, um bei dem Kunden schneller zum Abschluss zu kommen.

Doch Vorkommnisse dieser Art muss Google zur Zeit und auch in naher Zukunft soweit es geht vermeiden. Denn der Wind steht zur Zeit nicht besonders günstig für die Suchmaschine.

Declan McCullagh von CNet, als Online-Journalist ein alter Hase, fasst die aktuelle Situation in Washington in einem Bericht zusammen und lässt dabei erkennen, dass zur Zeit die Lobbyisten anderer Unternehmen im Hintergrund gegen Google arbeiten. Ein typisches Beispiel hierfür soll es sein, dass aktuell von Seiten einiger Politiker im Zusammenhang mit dem neuen Kartellverfahren gegen Google gedrängt wird, die Herren Larry Page und Eric Schmidt mögen sich persönlich zu einer Anhörung im US-Kongress einfinden. Diese Anhörung wird voraussichtlich noch vor Beginn der Sommerpause im August stattfinden.

Die Teilnahme der beiden zu fordern und gleichzeitig mit Verfügungen zu drohen, sollten Page und Schmidt nicht erscheinen, kann als ungewohnt aggressives Vorgehen bezeichnet werden. Eigentlich wäre es unter normalen Umständen auch nicht nötig, den jetzigen und früheren Firmenchef zu dieser Anhörung zu laden. Doch das Erscheinen dieser beiden prominenten Vertreter verleiht der Anhörung und ihrem Gegenstand gleich viel mehr Medienöffentlichkeit.

Und es besteht wohl ein Interesse daran, dass dem Thema "Kartelluntersuchung gegen Google" große Aufmerksamkeit gewidmet wird. Womit sich dann aber auch ein zweiter Blick auf den eingangs erwähnten Text des Autors Blodget lohnt.

Schließlich kommt es nicht oft vor, dass in dem doch sehr populären Business Insider-Blog über die ansonsten nicht substantiierten Behauptungen eines namentlich nicht genannten New Yorker Geschäftsmannes berichtet wird. Eigentlich ist es sogar ausgesprochen ungewöhnlich, über solche Behauptungen zu schreiben, solange sie nicht zu weiteren greifbaren Folgen wie etwa einem Gerichtsverfahren führen. Doch wie man sieht, kann es geschehen - sofern es ein Interesse an solchen Berichten gibt.

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