RäucherstäbchenRäucherstäbchen bei indilaya.de

Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...

 

Apple hat mit der Vorlage seiner Quartalsergebnisse die Börse ganz sicher nicht enttäuscht. Obwohl im 3. (Steuer-) Quartal kein neues Gerät vorrgestellt wurde, liefert das Unternehmen phantastische Zahlen. Kein Wunder, denn die Verkaufszahlen des iPhone stiegen um 142% auf 20,34 Millionen Geräte, die des iPad verdreifachten sich sogar fast (+183%) auf 9,25 Millionen Geräte.

Die Aktie, deren Handel vor der Bekanntgabe der Ergebnisse kurzfristig ausgesetzt worden war, schnellte anschließend um 8% nach oben. Das ist zu toppen, wie Google in der vergangenen Woche zeigte, denn nach der Vorstellung der Quartalsergebnisse stieg der Wert dieser Aktie sogar um über 12%. Ob solche Kurssprünge wirklich ein so gutes Zeichen sind, ist eine andere Frage. Üblich sind sie bei Unternehmen dieser Größenordnung im Normalfall jedenfalls nicht. Doch das hat vielleicht auch mit der aktuellen Situation an den Börsen allgemein zu tun und ist nicht den Unternehmen anzulasten.

Die immer noch ausstehende Nachfolgefrage konnte jedenfalls die Börsianer gestern auch nicht aus der Ruhe bringen. Selbst wenn das Wall Street Journal dieses Thema ebenfalls gestern zum hundersten Mal aufwärmte und über geheime Pläne des Apple-Vorstands berichtete. Einige Vorstandsmitglieder wollen demnach einen bestimmten CEO eines anderen IT-Unternehmens als Nachfolger für Steve Jobs gewinnen. Jobs, selbst Mitglied des Vorstands, bezeichnet den Bericht jedoch als dummes Geschwätz ("hogwash").

Doch Apple hat neben dem erkrankten Firmenchef noch ein weit größeres Problem, wie das Posting eines aus China berichtenden Amerikaners zeigt. Dieser besuchte Kunming, eine eher unbedeutende Provinzhauptstadt im Südwesten Chinas, deren Bevölkerungszahl aber in etwa der von Berlin entspricht. In dieser Stadt fand der Blogger überraschenderweise einen Apple Store, obwohl Apple offiziell nur wenige Stores in Peking und Shanghai unterhält.

Die Kopie des Apple Store wirkte aber authentisch und selbst das Personal dort geht offenbar davon aus, für Apple zu arbeiten. "Um die Ecke" fand der Blogger später sogar zwei weitere falsche Apple Stores, wobei es vermutlich auch deren Ziel ist, nachgeahmte Apple-Geräte zu verkaufen. Vielleicht ist diese Beobachtung ja wirklich ein Einzelfall und nicht die chinesische Regel. Aber die Kaltschnäuzigkeit, mit der im boomenden China solche Rip-Offs gestartet werden, kann schon verblüffen.

Auch für Apple, das über 60% seiner Einnahmen außerhalb der USA produziert, ist das sicher eine wenig beruhigende Entwicklung. Da helfen auch die aktuellen Rekordergebnisse wenig.

Links:



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...