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Auffahrunfälle ohne Personenschäden sorgen normalerweise nicht für Schlagzeilen. Wohl aber, wenn eines der beteiligten Fahrzeuge ein selbstfahrender Toyota Prius von Google ist. Wobei das Unternehmen sich allerdings mit der Feststellung beeilt, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Unfalls von einem menschlichen Fahrer gelenkt wurde.

Eine Darstellung, an der Zweifel bestehen, wie sich an den Kommentaren der verschiedenen Berichte in US-Medien zeigt. Auch eine inzwischen aufgetauchte Zeugin trägt zu diesen Zweifeln bei. Ihr Wagen war ebenfalls an dem Auffahrunfall beteiligt. Allerdings gibt sie an, dass insgesamt fünf Fahrzeuge davon betroffen gewesen sein sollen. Der Selbstfahrer Googles - erkennbar an dem Aufbau für die Elektronik auf dem Fahrzeugdach - soll der letzte Wagen in dieser Reihe gewesen sein. Und sein Impuls soll ausgereicht haben, um auch die vorderen Fahrzeuge aufeinanderzuschieben.

Allerdings kann auch diese Darstellung nicht überzeugen, denn auf dem im Jalopnik-Blog zuerst veröffentlichten Foto des Google Prius ist kaum ein Schaden an der Karosse zu erkennen. Obwohl man das erwarten sollte, wenn die Karambolage vier weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen haben soll.

Vom entstandenen Schaden abgesehen stellt sich die Frage, ob der Google-Autonome überhaupt auf öffentlichen Straßen fahren dürfte. In Nevada hat das Unternehmen eine Sondergenehmigung erhalten und darf mit offizieller Genehmigung auf den Straßen eingesetzt werden. Der Unfall ereignete sich aber in der Nähe des Google Hauptquartiers in Mountain View, Kalifornien. Dort sind selbstfahrende Fahrzeuge bestenfalls nicht verboten. Was aber noch lange nicht heißt, dass sie sich ohne Fahrer auf den Straßen bewegen dürfen.

Bei frühereren Gelegenheiten hieß es deshalb, dass die lokalen Behörden über Testfahrten entlang der Pazifikküste oder auch in San Francisco informiert wurden. Insgesamt haben die Google-Fahzeuge inzwischen über 250.000 km ohne Fahrer auf US-Straßen heruntergespult. Und zwar bis jetzt unfallfrei, wie es von Google weiter heißt.

Selbst wenn der Prius zum Zeitpunkt des Unfalls also ohne Fahrer unterwegs gewesen wäre, dann würde das die Statistik auch nicht nachhaltig beeinflussen. Irritierend wäre der aktuelle Unfall dennoch, denn die Vermeidung von Auffahrunfällen sollten für einen Selbstfahrer noch das kleinste Problem sein.

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