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In einem Wellnesshotel in Südtirol vom Alltag abschalten und auftanken

 

Wie eine in der vergangenen Woche beantragte Sammelklage aus den USA behauptet, hegen einige Internet Zugangs-Provider dort immer noch Pläne, wie man den Datenverkehr der Kunden abfangen und zur Einnahmequelle machen kann. Nach Darstellung des Klägers werden bei diesem "Geschäftsmodell" die an Suchmaschinen gerichteten Anfragen gekapert, an ein Marketing-Unternehmen weitergeleitet und in einigen Fällen von diesem direkt zu einer bestimmten "passenden" Website umgeleitet.

Die Beschreibung des technischen Verfahrens durch den New Scientist ist stark vereinfacht. Allerdings verweist der Autor auf die Entdecker dieser Umleitungen, die Computer-Wissenschaftler Christian Kreibich und Nicholas Weaver. Diese haben zuvor schon ein anderes gängiges Verfahren beschrieben, die das beklagte Marketing-Unternehmen Paxfire bei der Umleitung des "Error Traffic" auf Werbeseiten benutzt.

Neben Paxfire wurde im ersten Verfahren dieser Art auch ein Provider angeklagt. Insgesamt wollen Kreibich und Weaver allerdings zwölf Provider beobachtet haben, die sich an diesem Vorgehen beteiligten. Sie erhalten (mutmaßlich) von dem Markting-Unternehmen und seinen Kunden eine Provision für den Betrieb von Proxy-Servern, die der Umleitung der Suchen dienen.

Wobei allerdings keiner der zwölf Betreiber Suchen umleitet, die an Google gerichtet sind. Der Marktführer hat nach Angaben des New Scientist die Manipulationen bemerkt und die Provider zur Unterlassung aufgefordert. Die umgeleiteten Suchen betreffen lediglich die Konkurrenten Yahoo und Bing.

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