Maßgefertigte Ledergürtel, auch XXXXL
Wir fertigen Gürtel nach Maß und zu vernünftigen Preisen, in verschiedenen Farben, Qualitäten und Längen, mit fest vernieteter Schnalle oder als Wechselgürtel mit Druckknöpfen.
07. Dezember 2006
Posted in Internet News
ICANN ruft zur Diskussion auf: Wie soll die ihr unterstellte IANA mit country code Top Level Domains verfahren, die nicht mehr benötigt werden, oder noch nie gebraucht wurden?
Für beide Fälle gibt es Beispiele, wie die ccTLD .su der ehemaligen Sowjetunion zeigt, oder die ccTLD .gb für Großbritannien, die zwar dem Standard ISO-3166-1 folgt, die aber von der britischen Vergabestelle Nominet nicht benutzt wurde. Vielmehr entschied man sich für das umgangssprachlich gebräuchliche UK (United Kingdom) und vergab Domain-Namen ausschließlich unter .uk.
ICANNs Frage zielt nun darauf ab, was IANA mit diesen nicht (mehr) benötigten Top Level Domains anstellen soll und nach welchen Regeln beispielsweise eine Aufgabe dieser ccTLDs erfolgen kann.
Das hat einen höchst pragmatischen Hintergrund, wenn beispielsweise Domains unter .su (Sowjetunion) oder .yu (Jugoslawien) noch reichlich genutzt werden, auch wenn keine entsprechende Gebietskörperschaft mehr existiert. In diesen Fällen stellt sich auch die Frage, mit welcher Berechtigung denn eine Vergabestelle agieren kann. Denn eine Vergabestelle soll ja immer auch eine Community repräsentieren. Im Fall etwa der ccTLD .yu ist absolut unklar, welche Community das sein soll.
Allerdings dürfte die Diskussionsanregung der ICANN auch einen anderen sehr pragmatischen Hintergrund haben: Noch immer ist die Frage der Zusammenarbeit zwischen den ccTLD-Verwaltungen und der ICANN noch nicht vollständig geklärt. Doch durch die Anregung der Diskussion macht ICANN wieder einmal deutlich, dass ihr beziehungsweise der IANA eine gewisse Führungsrolle in solchen Fragen zukommt.
In diesem Zusammenhang hat die US-Organisation ebenfalls bekannt gegeben, dass mit der Verwaltungsstelle der ccTLD Panama ein "Accountability Framework" vereinbart wurde. Diese neue Konstrkution macht es den vertragsunwilligen ccTLD-Verwaltungen wohl einfacher, die Beziehungen zur ICANN zu formalisieren.
Wobei dieses Rahmenwerk verschiedene "Mechanismen" kennt. Der erste Mechanismus regelt Verpflichtungen beider Seiten und beinhaltet unter anderem ein Regelwerk für Domain-Streitigkeiten. Dies dürfte dem entsprechen, was man gemeinhin als "Vertrag" bezeichnet.
Der zweite Mechanismus besteht im Austausch von Briefen zwischen ICANN und ccTLD Manager und ist für jene ccTLD Verwaltungen gedacht, "für die eine einfache Bestätigung der Verpflichtung angemessener ist". Nur ein bisschen Vertrag also.
| < Neuere | Ältere > |
|---|




