Preispiraten Preispiraten 6.5 - der intelligente Preisvergleich!

Noch bequemer geht es nicht: Suchen Sie nach Online-Auktionen in 18 Ländern. Wir erinnern Sie per Mail oder SMS, wenn der Hammer fällt. Für den perfekten Preisvergleich suchen die Piraten zusätzlich in über 10.000 Shops nach den günstigsten Angeboten. Mit Google Maps zeigen Ihnen die Piraten, wo ihr Schnäppchen zum Verkauf steht. Dazu gibt es Testberichte und weitere Hilfen. Auch für Ihre nächste Urlaubsreise!

Testen Sie selbst auf preispiraten.de ! Selbstverständlich kostenlos.

 

Der Sommer mag aus meteorologischer Sicht auf sich warten lassen. Doch was die Online-Nachrichten angeht, befindet sich die Sommerlochphase in einem Dauerhoch. Ein typisches Beispiel dafür: AllThingsDigital, der vom Wall Street Journal ausgelegte Köder für jüngere Leserschichten, berichtet "exklusiv" über das Ende von Nokias Betriebssystem Symbian sowie das Ende der finnischen Billigtelefone in den USA.

Nun ist zunächst einmal leicht, exklusiv über ein Thema zu berichten, wenn es kein anderer tun will. Und das ist in diesem Fall auch angebracht, denn das Hauptthema "Nokias Abschied von Symbian", ist schon längst abgehandelt. Der von Microsoft übernommene Nokia-Chef Stephen Elop hat schon in seiner "Brandrede" im Februar klar gemacht, dass Symbian ein Teil der Firmengeschichte ist, der nicht in die Zukunft tradiert wird. Im April folgte dann sogar die Bekanntgabe, dass 3.000 Symbian-Entwickler von Nokia freigestellt und auf einem neuen Job bei dem Beratungsunternehmen Accenture geparkt werden. 

Genügt das nicht schon, um die Ankündigungen Elops bestätigt zu sehen? Was den weiteren Teil des WSJ-Berichts angeht, wonach die "Low-End" Mobilfunkgeräte Nokias ebenfalls vom US-Markt verschwinden, besteht wohl auch keine ernsthaft vertretene Gegenposition. Die Billiggeräte der Finnen haben zwar die weltweite Marktführerschaft Nokias begründet. Doch die Zeit dieser Feature Phones ist zumindest auf dem nordamerikanischen Markt vorbei.

Daher hat Nokia ja auch bekannt gegeben, die Baureihen mit den Betriebssystemen S30 und S40 zukünftig nur noch in Peking produzieren zu lassen. Für diese Geräte gibt es in den Industrieländern einfach keine Zukunft mehr. Das zeigen im übrigen auch die jüngsten Marktforschungsergebnisse. Ein Gartner-Analyst meinte beispielsweise gegenüber NewsFactor, dass der Smartphone-Absatz in den USA und Europa die Verkaufszahlen der Feature Phones auffrisst ("kannibalisiert"). Was ja auch kein Wunder ist, wenn man sieht, mit welchen Smartphone-Offerten die Mobilfunkanbieter ihre Kunden ködern.

Somit liefert der Bericht von AllThingDigital lediglich einen Aufguss von Allbekanntem, das von Seiten Nokias in dem Text lediglich bestätigt wird. Das allerdings ganz exklusiv.

Links



Du musst Dich anmelden oder registrieren, um einen Kommentar zu schreiben.

am häufigsten aufgerufen...