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15. August 2011
Posted in Internet News
Getreu dem Motto "ein verregneter Sommer ist immer noch für Schlammschlachten gut" startet der Chaos Computer Club eine solche. Publizistisch vom Spiegel online hoffentlich nur begleitet und nicht auch noch beraten, schließt man den Openleaks-Macher Daniel Domscheit-Berg von der Mitgliedschaft im CCC aus.
Das Ganze hat zwar den kleinen Makel, dass der an die frische Luft Gesetzte gar nicht wusste, als Mitglied im CCC Berlin automatisch auch beim CCC Mitglied zu sein. Doch das ist nur eine kleine Formalität und anbetrachts seiner bisherigen Selbstdarstellungsversuche dürfte ihm auch ein formal fragwürdiger Rauswurf nicht ungelegen kommen. Publicity ist schließlich auch für den Openleaks-Macher alles.
CCC-Vorstandsmitglied Andy Müller-Maguhn begründet den Rauswurf gegenüber Spon mit dem "unverschämten" Vorgehen des Wikileaks-Ausscheiders. Der soll den Club dazu missbraucht haben, die Sicherheit des eigenen Whistleblower-Systems absegnen zu lassen. Man fühlt sich demnach beim CCC durch dieses Ansinnen zum TÜV degradiert und vereinnahmt.
Daneben scheint es aber auch Bemühungen gegeben zu haben, den Konflikt zwischen Wikileaks und Openleaks, oder genauer gesagt zwischen Julian Assange und Domscheit-Berg zu beseitigen. Diese Bemühungen sollen aber am Widerstand des Letztgenannten gescheitert sein. Wobei man die genauen Details eigentlich gar nicht wissen will.
Dass die beiden Chef-Enthüller schwierige Persönlichkeiten sind, dürfte inzwischen weidlich bekannt sein. Und was nun das Sprachrohr des Clubs angeht, so hat Müller-Maguhn eigentlich schon vor elf Jahren seine Glaubwürdigkeit verloren, als er sich von einem massenmedial aufgemischten Foren-Mob zum ICANN-Direktor wählen ließ, dabei kompetentere Kandidaten verdrängte und schließlich durch seine Kapriolen (hier die Erste via archive.org) dem ICANN-Management den besten Grund gab, künftig auf Community-Wahlen zu verzichten.
Nun ist der frühere Online-Weltenlenker wieder beim CCC auf überschaubarem Gelände angekommen und schafft es durch den Rauswurf von "DBB" wieder einmal, dem Spiegel Material für die sommerliche Sonntagsausgabe zu liefern. Man nimmt es zur Kenntnis und wendet sich Wichtigerem zu. In China soll beispielsweise vor garnicht allzu langer Zeit ein Sack Reis umgefallen sein.
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