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Wie bereits vermutet, haben Facebooks Anwälte dem Gericht wohl tatsächlich Beweise vorgelegt, die den angeblichen Vertrag über eine Investition des New Yorkers Paul Ceglia als Fälschung erscheinen lassen.

Wie diese Beweise zustande kamen, lässt der Bericht der Nachrichtenagentur AP weitgehend offen. Aber ganz offenbar wurden Datenträger Ceglias einer forensichen Untersuchung unterzogen und es ist dabei gelungen, das ursprüngliche Vertragswerk zu rekonstruieren. Das allerdings nur als verschwommene und schlecht lesbare Kopie, wie es bei Forbes heißt.

Doch immerhin ist soweit lesbar, dass das vollständige Fehlen des Begriffs "Facebook" beziehungsweise ähnlicher Schreibweisen wie "The Page Book" zu erkennen ist. In dem von den Experten rekonstruierten Dokument soll es nur um jenes Projekt gehen, an dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg tatsächlich mitgearbeitet haben will.

Nach dieser Darstellung erhärtet sich also der Verdacht, dass der Kläger den bestehenden, damals von Zuckerberg unterschriebenen Vertrag nachträglich manipuliert hat. Die Grundlage des gesamten Verfahrens wäre damit eine Fälschung.

Kein Wunder also, dass die Kläger in dem Dokument einen unwiderlegbaren Beweis sehen. Doch bei einem Verfahren, bei dem es um viele Milliarden Dollar geht, dürfte sich das Gericht mit der Püfung des rekonstruierten Vertrags schon einige Zeit lassen.

Interessant ist außerdem, dass der - wegen Betrugs vorbestrafte - Kläger Ceglia inzwischen seinen Lebensmittelpunkt nach Irland verlagert hat. Von dort aus hat er seinen neuen Anwalt instruiert, die Gegenseite sowie das Gericht zu einem Vergleichsverfahren zu bewegen. Doch die Facebook-Anwälte lehnen eine Schlichtung kategorisch ab. Sie fordern eine Abweisung der Klage.

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