Räucherstäbchen bei indilaya.de
Indische und tibetische Räucherstäbchen, Räucherkegel, Dhoop Sticks, Räucherwerk, Zubehör und vieles mehr...
18. August 2011
Posted in Internet News
Der unten verlinkte MSNBC-Bericht hinterlässt den Leser etwas verwirrt. Im Zoo von Milwaukee dürfen sich Orang Utans testweise mit iPads beschäftigen und so wie es aussieht, tun sie das nicht nur gerne, sondern auch sehr geschickt. Der Versuch, dessen Idee eigentlich von einem Aprilscherz der britischen Boulevard-Zeitung The Sun ins Leben gerufen wurde wurde, soll möglicherweise auf andere Zoos ausgeweitet werden.
Der Hintergrund ist dabei keineswegs lächerlich. Die Zoo-Verantwortlichen sind vielmehr auf der Suche nach Lösungen, wie man den in Gefangenschaft lebenden Tieren die Zeit vertreiben könnte. Und weil die beiden Versuchsteilnehmer in Milwaukee so gut auf das iPad reagieren, hält man das Experiment für eine denkbare Lösung des Problems.
Ähnliche Experimente finden auch andernorts statt. Im "Bereicherungs-Baum" des Zoos von Atlanta ist beispielsweise schon ein Touchscreen integriert, mit dem die Menschenaffen interagieren können. Was die iPads angeht, verspricht man sich gerade bei der Nutzung der Apps einige positive Überraschungen.
Man hält es beispielsweise nicht nur für möglich, dass eines Tages die Orang Utans gegeneinander Online-Spiele austragen. Denkbar wäre es auch, dass die Primaten diesseits und jenseits der Trennwände mit ihren iPads in Kontakt treten.
Das Alles klingt nach dem ernsthaften Bemühen der Verantwortlichen, sowohl für die Tiere als auch für die Besucher eine Verbesserung der Situation zu bewirken. Doch zugleich fällt es schwer, sich diesen künftigen iPad-Zoo vorzustellen, ohne zugleich in Karrikaturen-Schemata zu verfallen. Die Vorstellung von iPads benutzenden Affen, die - von Steve Jobs Kreationen unterstützt - in reizarmer Umgebung das Begafftwerden durch die höher entwickelten Menschen besser verkraften, verlockt einfach dazu.
Das erst recht, weil durch diese iPads die Differenzen zwischen den Wesen auf beiden Seiten der Gefängnisgitter noch weiter zusammenschrumpfen. Einer der größten Unterschiede ist dann vielleicht nur noch, dass die iPads im Affenhaus mit speziellen Schutzgehäusen vor den Händen und Zähnen der immens starken Orang Utans geschützt werden müssen. Was bei den (im Vergleich zu den Tieren) körperlich degenerierten Zoobesuchern nur in Ausnahmefällen nötig ist.
Links:
| < Neuere | Ältere > |
|---|




