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29. August 2011
Posted in Internet News
In der vergangenen Woche willigte Google ein, 500 Millionen Dollar im Rahmen eines Schlichtungsverfahrens zu zahlen, um somit die Einstellung eines Verfahrens wegen unrechtmäßig erfolgter Pharma-Werbung zu beenden. Der leitende Staatsanwalt aus Rhode Island, Peter Neronha, lässt es damit aber nicht bewenden und gibt partiell Einblick in das Ergebnis der Ermittlungen - und beschädigt damit damit das Ansehen von Firmenchef Larry Page.
In einem Interview mit dem Wall Street Journal, erklärt er zwar einerseits, einer Schweigeverpflichtung zu unterliegen. Andererseits macht er keinen Hehl aus dem Ergebnis der Untersuchungen, wonach die Firmenleitung von dem Jahre andauernden Gesetzesverstoß wusste und ihn mutmaßlich auch billigte. Namentlich der Firmengründer und heutige CEO Page soll davon gewusst haben, dass kanadische Pharma-Unternehmen bei Google Werbeanzeigen einblenden, die sich an US-Verbraucher richten.
Google sei bereits in den Jahren 2003 und 2008 wegen dieser Praxis von den staatlichen Aufsichtsstellen gewarnt worden. Doch erst eine "verdeckte Operation" im Jahr 2009 habe den Erfolg gebracht. Mit dieser Maßnahme soll es möglich gewesen sein, Googles Schutzbehauptungen zu enttarnen. Denn Vertreter der Firmenleitung sollen dem US-Kongress mehrfach versichert haben, rigorose Kontrollen gegen unrechtmäßige Werbeaufträge eingerichtet zu haben. Dazu habe man sogar externe Unternehmen angeheuert, die unrechtmäßig werbende Websites aufspüren sollten.
Doch diese Behauptungen grenzten nach Meinung des Staatsanwalts an Augenwischerei. Denn bei den verdeckten Ermittlungen sollen Google-Mitarbeiter den als Kunden getarnten Ermittlern Schlupfwege im System gezeigt haben, mit denen die Kontrollen umgangen werden konnten. Und das sei - laut Neronha - keineswegs ein Fehlverhalten auf Ebene der Mitarbeiter gewesen. Vielmehr soll es sich um eine Entscheidung auf Ebene der Unternehmensführung gehandelt haben.
Neronha behauptet aufgrund von Zeugenaussagen und anderen Beweisen, dass Page von diesem Treiben wusste. Seit wann Page davon unterrichtet war, wird zwar nicht angegeben. Doch das Wall Street Journal beruft sich Personen, die mit den Untersuchungen vertraut waren, wenn es behauptet, dass Page vermutlich schon vor einigen Jahren davon Kenntnis erhielt.
Wobei es zur Bewertung dieser Einschätzung vielleicht hilfreich ist, zu wissen, dass die Werbeverbote für kanadische Pharam-Unternehmen in den USA nicht unumstritten sind. Sie werden zwar damit erklärt, dass die Importunternehmen ihre in den USA verkauften Medikamente aus Ländern mit weniger guten Kontrollen einführten, und dass die US-Verbraucher so vielleicht Medikamente erhielten, die verdorben, falsch ausgezeichnet, oder gar gefälscht waren.
Allerdings behaupten Kritiker, dass die Preise selbst für US-Medikamente in den USA höher sind als in anderen Ländern, und dass die staatliche Regulierung in Kanada für das Preisgefälle verantwortlich ist. Insbesondere älteren Menschen wird es seit einigen Jahren sogar gestattet, Medikamente in kleinen Mengen aus Kanada einzuführen, um diese Preisvorteile nutzen zu können. Das ändert allerdings nichts daran, dass Google durch seine Werbung ebenfalls an diesem Preisgefälle verdiente.
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