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30. August 2011
Posted in Internet News
Google bestätigt gegenüber dem Wired Magazin, dass die Ergebisse der +1 Buttons auf Websites sich auch auf das Ranking der Suchergebnisse für diese Seiten auswirken könnte. Man werde studieren, wie sich diese Klicks als Signal auswirken, heißt es in der Mail des Unternehmenssprechers. Wobei er nochmals darauf hinweist, dass der Wert einer Seite in den Augen Googles durch mehr als 200 verschiedene Signale bestimmt wird.
Die konkreten Auswirkungen auf das Suchergebnis sollten nach dieser Vorgaben absehbar eher gering sein. Dennoch wird diese Botschaft ebenso absehbar auf Kritik stoßen. Denn die Umsetzung des Vorhabens wird zwangsläufig zu der Vermutung führen, dass Websites ohne den entsprechenden Button künftig von Google benachteiligt werden.
Ein vor Tagen von Forbes veröffentlichter Bericht hatte das noch drastischer formuliert: "Steck' Google Plus Buttons auf deine Seiten, sonst leidet dein Suchmaschinen-Traffic".
Warum Forbes diesen Bericht kurz nach der Veröffentlichung wieder entfernte, weiß man bei Wired nicht zu sagen. Doch man vermutet, dass "irgendjemand irgendwo" an dem Artikel und vor allem seiner Überschrift Anstoß nahm. Worüber allerdings weder Forbes, noch die Autorin des Beitrags, noch Google eine Stellungnahme abgeben wollten oder konnten.
Ein Schweigen, das von Wired sicher auch nicht ohne Grund dokumentiert wurde. Macht es das Thema doch geheimnisvoller, als es vielleicht ist.
Es dürfte den Google-Verantwortlichen vollkommen klar sein, welche Konsequenzen eine Berücksichtigung der +1 Bewertungen bei den Suchergebnissen haben kann. Nicht nur, dass es der ständig nörgelnden Presse Tür und Tor für Kritik öffnet und Wettbewerbern ein neues Argument für ihre Kartellverfahren gegen Google liefert.
Es wäre auch damit zu rechnen, dass die (gefühlt) vielen Millionen Suchmaschinenexperten weltweit im +1 Schalter einen neuen Heilsbringer sehen werden. Worunter letztendlich die Qualität der Suchergebnisse nur leiden kann.
Sinnvoll wäre es daher durchaus, auf die Einbeziehung dieses fragwürdigen Signals von vornherein zu verzichten. Doch Google steht unter Zugzwang, sozial zu werden. Oder man hat an den entscheidenden Positionen des Unternehmens das untrügbar scheinende Gefühl, unter Zugzwang zu stehen. Zu schnell und kraftvoll war die Entwicklung gerade von Facebook, als das man sie weiter passiv beobachten könnte.
Die Berücksichtigung sozialer Signale bei der Suchfunktion scheint da gerade nach dem Start eines eigenen sozialen Netzwerks ein konsequenter Schritt zu sein. Doch der Erfolg - sofern er sich überhaupt einstellt - wäre aus den genannten Gründen teuer erkauft.
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